Eine Boeing 737-800 von Mexicana: Die Airline wird alle von staatlichen Geldern abhängig sein.

PrognoseMexicana fliegt noch neun Jahre mit Verlust

Im Januar 2023 gegründet, im Dezember mit Glück abgehoben und seitdem sind die Maschinen von Mexicana oftmals leer. Eine Analyse kommt zu dem Schluss, dass es noch Jahre dauern wird, bis die Airline Geld abwirft.

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Es ist ein Projekt mit Seltenheitswert. Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador kündigte im Januar 2023 an, die einstige Staatsairline Mexicana de Aviación wieder auferstehen zu lassen. Formell aufgelöst wurde die Fluggesellschaft, die seit 2011 keine Flüge mehr durchgeführt hat, nie. Die Neugründung gilt als Herzensprojekt des Präsidenten.

Die Airline wird wie auch zahlreiche Flughäfen vom mexikanischen Militär geführt. Der Linkspopulist López Obrador legte schon im Januar fest, dass die Ticketpreise 18 bis 20 Prozent unter den marktüblichen Preisen liegen werden. Ende 2023 sollte Mexicana mit zehn Boeing 737-800 abheben - doch am Markt waren keine Flugzeuge verfügbar -  der Start wurde um sechs Monate verschoben.

Erster Gewinn in zehn gut zehn Jahren

Das Militär rettete letztlich den Plan des Präsidenten und stellte der Airline drei Flugzeuge zur Verfügung. Der Erstflug startete am 26. Dezember, allerdings auch nicht störungsfrei. Nun sorgt die Fluggesellschaft erneut für Schlagzeilen. Das Sekretariat für die nationale Verteidigung Mexikos Sadena hat mitgeteilt, wann die Airline ihren ersten Gewinn erwirtschaften wird: Voraussichtlich im Jahr 2033.

Die ersten Wochen zeigen, dass die Einnahmen aus dem Ticketverkauf deutlich unter den Betriebskosten lagen, schreibt das Portal Transponder 1200. Anfang Januar wurde bekannt, dass die Flüge von Mexicana offenbar oftmals fast leer sind. Sadena kommt zu dem Schluss, dass die Fluggesellschaft in den kommenden zehn Jahren auf staatliche Subventionen angewiesen sein wird.

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