Flugzeug von Aeroflot: Zusätzliche Mühen und Kosten drohen.

Verträge für WartungIran kümmert sich um weitere Flugzeuge aus Russland

Ein Airbus A330 von Aeroflot befindet sich schon zur Wartung in Teheran. Nun wird die russisch-iranische Zusammenarbeit bei der Instandhaltung von Flugzeugen deutlich ausgebaut.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bisher ist es offiziell erst ein Flugzeug. Im April schickte Aeroflot ihren Airbus A330-300 mit dem Kennzeichen RA-73700 nach Teheran zur Wartung. Das mittlerweile zwölf Jahre alte Flugzeug wird dort von den Spezialisten der iranischen Fluglinie Mahan Air gewartet. Geplant sind auch zusätzliche Arbeiten am Fahrwerk und in anderen Bereichen.

Das Ganze dauert länger als zunächst geplant - wohl bis März 2024. Die russische Fluggesellschaft hat angekündigt, dass die Arbeiten an der Maschine ein Test sind. Erfüllen die Techniker von Mahan Air die Erwartungen, sollen weitere der insgesamt zwölf A330 von Aeroflot folgen. Die russisch-iranische Zusammenarbeit wird aber jetzt schon ausgebaut.

Mehrere Firmen unterzeichnen Vertrag

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet, Russland habe Verträge über die Wartung und Reparatur von Flugzeugen mit iranischen Unternehmen geschlossen. Sie beruft sich dabei auf Aussagen des iranischen Vizepräsidenten Ruhollah Dehghani Firouz Abadi, der für Wissenschaft, Technologie und die entsprechenden Wirtschaftszweige zuständig ist. Ein entsprechendes Abkommen war bereits seit Sommer 2022 in Planung.

Zwar nennt Irna keine Namen, spricht aber im Plural von «russischen Unternehmen». Es geht also nicht nur um ein Luftfahrtunternehmen aus Russland. Außerdem schreibt die Nachrichtenagentur, der Iran stelle Flugzeugteile her, mit denen die Flugzeuge aus Russland versorgt werden sollen. Auch Triebwerke sind Iran zufolge Teil des Deals.

Details zur Produktion unklar

Die Arbeiten würden am Flughafen Teheran-Mehrabad stattfinden, heißt es. Von russischer Seite gibt es laut dortigen Medienberichten bisher keinen Kommentar zu den Verträgen.

Russland setzt auf den Iran, weil es seit Beginn des eigenen Angriffes auf die Ukraine durch Sanktionen von der Versorgung mit Ersatzteilen für ihre westlichen Flugzeuge abgeschnitten ist. Welche und wie viele Teile der Iran herstellt, ist unklar.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A330-300 von Aeroflot: Gehen weitere in den Iran?

Iran braucht ein Jahr für Wartung des Airbus A330 von Aeroflot

Jet von Aeroflot: Das Personal ist nicht glücklich.

Bekommt Russland Ersatzteile aus dem Iran?

Guerillaaktion von Superjet International 2011 bei der Paris Air Show: Dennoch verkaufte sich der russische Flieger im Ausland kaum.

Iran will Superjets in Russland leasen

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies