MEA Middle East AirlinesSchlägerei an Bord zwingt Pilot zu Landung

An Bord eines Airbus A320 von Middle East Airlines auf dem Weg nach London brach eine Keilerei aus. Zuvor hatte ein Passagier eine angegriffene Stewardess beschützen wollen. Das Flugzeug musste ungeplant landen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flug ME203 war noch nicht lange in der Luft. Der Airbus A320 von MEA Middle East Airlines war am Mittwoch (11. Januar) um 17:35 Uhr in Beirut gestartet und hätte die Passagiere in knapp fünf Stunden nach London bringen sollen. Doch schon nach kurzer Zeit musste der Pilot des Airbus A320 außerplanmäßig landen. Er wählte dafür Istanbul.

Auslöser der Landung war eine Schlägerei zwischen zwei Männern. Der Ältere geriet gemäß dem Fernsehsender LBCI in eine Auseinandersetzung mit einer Flugbegleiterin. Zuerst wurden nur wüste Worte ausgetauscht, später soll der Mann die Angestellte von MEA Middle East Airlines tätlich angegriffen haben. Da griff ein jüngerer Mann ein, um sie zu beschützen.

Keilerei in den Sitzen

Wie LBCI berichtet, hat sich der Mann zuerst auch kurzzeitig beruhigt. Später stand er aber wieder auf und begann nun, den jungen Mann zu beschimpfen. Es wurde laut und plötzlich schlug der Ältere auf den Jüngeren ein. Das Resultat war eine Keilerei in den Sitzen.

Mitreisende und Flugbegleiter trennten danach die beiden Streithähne. Der eine wurde nach vorn im Flugzeug gebracht, der andere nach hinten. In Istanbul wurden sie von der Polizei begrüßt.

Mehr zum Thema

ticker-libanon

Qlayaat: Der Libanon soll einen zweiten Verkehrsflughafen erhalten

Sundairs Airbus A320 mit dem Kennzeichen D-ASMR: Flog am 12. August von Berlin nach Beirut.

Sundair fliegt auch von Nürnberg und Hannover nach Beirut

Airbus A32 Neo von Middle East Airlines MEA: Fliegt weiter.

Stell dir vor es ist Krieg, und eine Airline fliegt einfach weiter

Teheran: Die iranische Hauptstadt ist mit Lufthansa erstmal nicht zu erreichen.

Lufthansa, Swiss und Co. fliegen in diesem Jahr nicht mehr nach Beirut und Teheran

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin