Boeing B737 von Mauritania Airlines: Ziel Las Palmas.

Mauritania zurück in Europa

Drei Jahre lang war die Fluggesellschaft des nordwestafrikanischen Landes von der EU gesperrt. Nun ist sie zurück - mit einem Flug auf die Kanaren.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dem 8. Mai hebt die Boeing B737-700 von Mauritania Airlines International jeden Sonntag vom Flughafen Nouakchott ab, um 1:40 Stunden später in Las Palmas zu landen. Am Dienstag und Mittwoch landet die Maschine auf der Reise in der Küstenstadt Nouadhibou zwischen, bevor sie auf den Kanarischen Inseln absetzt. So kurz der Flug ist, so ungewöhnlich ist die neue Destination für die Fluggesellschaft. Drei Jahre lang waren Anbieter aus dem nordwestafrikanischen Land in der Europäischen Union generell gesperrt. Vergangenen Dezember hob Brüssel die Sperre dann wieder auf und nannte «Verbesserungen der Sicherheit» als Grund. Nach den Kanaren sollen bald auch Flüge nach Frankreich aufgenommen werden, vermuten Branchenexperten.

Dafür tat Mauretanien in den letzten Jahren einiges. Rund fünfzig neue Aufseher wurden ausgebildet. Zudem wurden hunderte von Inspektionen durchgeführt und Sanktionen ausgesprochen. Und die Flughäfen von Nouakchott, Nouadhibou und Zouerate wurden technisch aufgerüstet. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Nur noch eine Airline

Der große Luftfahrt-Boom wird deshalb in Mauretanien nicht ausbrechen. Mauritania Airlines International ist der einzige noch überlebende Anbieter des bitterarmen Landes, in dem 42 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben. Mit einer Flotte von drei Boeing B737 bedient die Airline elf Destinationen in elf Ländern. Air Amder, Air Mauretanie, Compagnie Mauritaniènne de Transports und Mauritania Airways gaben zuvor auf.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil