Boeing B737 von Mauritania Airlines: Ziel Las Palmas.

Mauritania zurück in Europa

Drei Jahre lang war die Fluggesellschaft des nordwestafrikanischen Landes von der EU gesperrt. Nun ist sie zurück - mit einem Flug auf die Kanaren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dem 8. Mai hebt die Boeing B737-700 von Mauritania Airlines International jeden Sonntag vom Flughafen Nouakchott ab, um 1:40 Stunden später in Las Palmas zu landen. Am Dienstag und Mittwoch landet die Maschine auf der Reise in der Küstenstadt Nouadhibou zwischen, bevor sie auf den Kanarischen Inseln absetzt. So kurz der Flug ist, so ungewöhnlich ist die neue Destination für die Fluggesellschaft. Drei Jahre lang waren Anbieter aus dem nordwestafrikanischen Land in der Europäischen Union generell gesperrt. Vergangenen Dezember hob Brüssel die Sperre dann wieder auf und nannte «Verbesserungen der Sicherheit» als Grund. Nach den Kanaren sollen bald auch Flüge nach Frankreich aufgenommen werden, vermuten Branchenexperten.

Dafür tat Mauretanien in den letzten Jahren einiges. Rund fünfzig neue Aufseher wurden ausgebildet. Zudem wurden hunderte von Inspektionen durchgeführt und Sanktionen ausgesprochen. Und die Flughäfen von Nouakchott, Nouadhibou und Zouerate wurden technisch aufgerüstet. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Nur noch eine Airline

Der große Luftfahrt-Boom wird deshalb in Mauretanien nicht ausbrechen. Mauritania Airlines International ist der einzige noch überlebende Anbieter des bitterarmen Landes, in dem 42 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben. Mit einer Flotte von drei Boeing B737 bedient die Airline elf Destinationen in elf Ländern. Air Amder, Air Mauretanie, Compagnie Mauritaniènne de Transports und Mauritania Airways gaben zuvor auf.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg