Airbus A320 von Mandala Airlines: Zuwachs für die Flotte.

Airbus winkt Großauftrag aus Asien

Die indonesische Mandala Airlines schreibt Verluste. Dennoch will sie kräftig expandieren und gleich 18 neue Airbus A320 ordern.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist ein Markt, der eigentlich nur Gutes versprechen sollte. Der Luftverkehr wuchs in Indonesien in den vergangenen vier Jahren kräftig, die Aussichten sind nicht viel schlechter. 17 Prozent betrug das Plus im Jahr 2009, 18 Prozent 2010, 16 Prozent 2011 und gar 20 Prozent im vergangenen Jahr. Und so soll es dank der gesunden Wirtschaft und einer wachsenden Mittelschicht auch weitergehen. Das Capa Centre for Aviation prognostiziert dem südostasiatischen Land für 2013 ein prozentual zweistelliges Wachstum. Dennoch kommen die Fluggesellschaften des Landes auf keinen grünen Zweig. Batavia Air als viertgrößter Anbieter des Landes brach Anfang des Jahres unter einem riesigen Schuldenberg zusammen.

Auch Mandala Airlines ist finanziell noch nicht wirklich erfolgreich. 2011 stellte die Fluglinie ihre Flüge ein, weil ihre Schulden derart drückend waren. Erst im April 2012 hoben die Flieger wieder ab - nach einer tiefgreifenden Restrukturierung. Die Airline positionierte sich neu als Billigflieger und die indonesische Saratoga Investment übernahm 51 Prozent der Aktien, Tiger Airways kaufte sich 33 Prozent.

Profitieren vom Aus von Batavia

Dennoch ist Mandala noch immer unprofitabel. Die Analysten der Bank CIMB rechnen für 2014 und 2015 mit einem kumulierten Verlust von umgerechnet 17 bis 22 Millionen Euro. Doch genau das Ende von Batavia helfe Mandala, weil Landerechte freiwurden und die Kapazitäten sinken. «Das könnte ein schneller als erwartetes Erreichen der Profitabilität bedeuten», schreiben die Experten.

Das Management von Mandala ist offenbar selbst auch zuversichtlich. Denn es ordert bis spätestens nächstes Jahr 18 neue Airbus A320 zum Listenpreis von insgesamt 1,6 Milliarden Dollar. Es seien Umwandlungen von bestehenden Optionen von Tiger Airways. Dies gab der Hauptaktionär am Freitag (5. April) bekannt. Man werde die Flotte damit von sieben auf 25 Flugzeuge ausbauen. Ziel sei ein Marktanteil von 20 Prozent in Indonesien. Marktführer ist Lion Air.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil