Flymojo-Jet: Bald will die Airline mit der C-Series Malaysias Luftfahrt modernisieren.

Malaysische FlymojoNeue Airline gibt Bombardier Hoffnung

In Malaysia macht sich eine neue Fluggesellschaft für den Start bereit. Flymojo will eine Flotte mit bis zu 40 Bombardiers C-Series aufbauen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Malaysias Luftfahrt kann frischen Wind gut gebrauchen. Nach den tragischen Unglücken, die Malaysia Airlines im vergangenen Jahr heimsuchten, ist die Nationalairline in einer harten Restrukturierungsphase gelandet. Nun hofft die Regierung, dass eine neue Regionalfluggesellschaft die Branche aufweckt. Vielleicht soll darauf auch der Name hinweisen: Flymojo heißt die Airline. Sie soll im ersten Quartal 2016 abheben. Das Ziel: «Die Menschlichkeit zurück in die regionale Fliegerei bringen», so Flymojo-Vorsitzender Datuk Seri Alies Anor Abdul laut der Zeitung Malaysian Insider.

Ihren Sitz hat Flymojo am Senai international Airport. Die Airline will den internationalen Airport der Stadt Johor Bahru zum wichtigsten regionalen Drehkreuz des Landes machen. Sie hofft dabei auch auf gut zahlende Kunden aus Singapur. Denn Johor Bahru ist die nächstgelegene Stadt zum Stadtstaat Viele dort arbeitende Berufstätige wohnen in Malaysia, weil es billiger ist. Die sollen nun auch die neue Airline nutzen.

Großer Erfolg für Bombardier

Zugleich sorgt die Gründung von Flymojo auch in Kanada für Freude. Denn der Flugzeugbauer Bombardier wird mit der C-Series CS100 die Flotte der neuen Fluggesellschaft stellen. «Wir sind überzeugt, dass das Modell den Passagieren enorm gut gefallen wird, und auch die Luftfahrt Malaysias nachhaltig verändern wird», so Firmenchef Datuk Seri Alies Anor Abdul in einer Mitteilung.

Für Bombardier ist es ein wichtiger Erfolg. Der Produzent hatte jahrelang vergeblich versucht, seine neuen Flieger in der Region zu verkaufen – ohne Erfolg. Nun hat Flymojo eine Absichtserklärung über den Kauf von 20 C-Series CS100 unterzeichnet. Gleichzeitig sicherte sich die neue malaysische Fluggesellschaft eine Option für 20 weitere Exemplare der modernen kanadischen Jets. Bombardier kommt – sofern Flymojo auch Ernst macht – nun dem Ziel etwas näher, bis zur ersten Auslieferung 300 Stück zu verkaufen. Derzeit haben die Kanadier 243 Order eingesammelt.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies