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Sechs Airbus A330

Malaysia Airlines holt sich Air-Berlin-Jets

Die Nationalairline Malaysias will ihre Flotte umbauen, um zu sparen. Dabei setzt sie jetzt auch auf sechs Airbus A330, die noch bis vor Kurzem für Air Berlin geflogen sind.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Winglet eines Airbus A330 von Air Berlin: Bald prangt dort das Malaysia-Airlines-Logo.

Malaysia Airlines steht mitten in der Umsetzung eines ehrgeizigen Planes zur finanziellen Genesung. Ein wichtiger Punkt ist dabei der Umbau der Flotte. Sparsamere und passendere Flugzeuge sollen helfen, die Verluste zu verringern.

Kürzlich hat die Fluggesellschaft darum eine bestehende Order für acht Boeing 737 Max in eine für acht 787-9 Dreamliner umgewandelt. Bereits früher hatte sie eine Bestellung für 25 Boeing 737 Max platziert. Daneben besitzt Malaysia Airlines diverse Optionen für Airbus- und Boeing-Jets. So sei man flexibel, um sich im richtigen Moment das richtige Flugzeug zu beschaffen, so Geschäftsführer Peter Bellew in einer Mitteilung.

Aercap vermietet die A330

Nun macht Malaysia Airlines einen weiteren Schritt im Flottenumbau. Sie gibt sechs Boeing 737 an die Leasingfirmen zurück. Als Ersatz übernimmt sie im Februar 2018 sechs Airbus A330-200. Mit den größeren Fliegern sollen hochfrequentierte regionale Routen effizienter bedient werden.

Eine entsprechende Absichtserklärung mit Aercap wurde bereits unterzeichnet. Die Leasingfirma war es, welche als Folge der Insolvenz als erste ihre Airbus A330 von Air Berlin zurückverlangte. Die sechs Maschinen, die nun bald an Malaysia Airlines gehen werden, sind denn nun auch genau solche der deutschen Fluggesellschaft.

19 Business-Sitze

Malaysia Airlines least die Ex-Air-Berlin-A330 für sechs Jahre. Dann sollen die bestellten A350 und Dreamliner eintreffen. Die Fluglinie baut 287 Sessel in die A330 ein, davon 19 Business-Class-Sitze – genau wie bei Air Berlin. Das Unterhaltungssystem wird neu, zudem gibt es Wlan an Bord.



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