A380 von Malaysia Airlines (Archivbild): Keine Linienflüge mehr.

Nur noch CharterMalaysia Airlines stellt A380-Linienflüge ein

Die Liebe hielt keine sechs Jahre: Malaysia Airlines hat dieser Tage den letzten regulären Flug mit einem Airbus A380 durchgeführt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor sechs Jahren herrschte bei Malaysia Airlines Aufbruchstimmung. Die Fluggesellschaft erhielt im Mai 2012 den ersten von sechs bestellten Airbus A380. Wenige Wochen später setzte sie den Superjumbo auf der Paradestrecke Kuala Lumpur - London ein. Es hätte eine neue Ära beginnen sollen.

Der A380 werde das «neue Flaggschiff der Flotte und ein neues Niveau an Komfort, Luxus und Bequemlichkeit auf Langstrecken bieten», sagte der damalige Geschäftsführer bei der Übernahme. Es kam anders. Vor genau einer Woche am vergangenen Montag (5. März) absolvierte Malaysia Airlines zum letzten Mal einen Linienflug mit einem A380. Flug MH3 von London nach Kuala Lumpur war der letzte mit dem Superjumbo. Künftig wird auf der Strecke ein Airbus A350 eingesetzt.

Künftig für Pilgerflüge

Der Sinneswandel wurde durch die tiefe Krise ausgelöst, in welche Malaysia Airlines ab 2014 schlitterte. Zuerst sorgte das Verschwinden von Flug MH370 über dem Indischen Ozean für Probleme, wenige Monate später folgte der Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine. Auch wenn die Fluggesellschaft dafür nichts konnte - die Passagiere zeigten sich in der Folge zurückhaltend.

Ein Teil des Planes zur Gesundung war der Verkauf der schlecht ausgelasteten Airbus A380. Das gelang nicht. Nun will Malaysia Airlines mit den Superjumbos Pilgerflüge aus aller Welt nach Saudi-Arabien durchführen. Dazu werden die Flieger umgebaut. Neben rund 600 Sitzplätzen soll es in den A380 spezielle Bereiche geben, in denen die Gläubigen beten können. Auch Waschräume soll es geben, so dass rituelle Waschungen möglich sind.

Mehr zum Thema

Die Kaaba in Mekka: Malaysia Airlines will Pilger aus der ganzen Welt hier hin fliegen

Airbus A380 mit Bet- und Waschraum

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin