Die Kaaba in Mekka: Malaysia Airlines will Pilger aus der ganzen Welt hier hin fliegen

Malaysia Airlines für PilgerAirbus A380 mit Bet- und Waschraum

Es ist definitiv mehr als eine vage Idee: Malaysia Airlines' Pilger-Fluggesellschaft soll schon bald abheben. Die dafür hergerichteten Airbus A380 bieten spezifische Extras.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Malaysia Airlines macht Ernst mit dem Project Hope, dem Projekt Hoffnung. So nennt die angeschlagene Fluggesellschaft ihre Idee einer eigenen Chartertochter für Pilgerflüge nach Mekka. Schon im Dezember 2018, spätestens im Januar 2019 soll sie starten. Das kündigt Peter Bellew, Chef der Fluggesellschaft, in nationalen Medien an.

Die Fluggesellschaft wird mit sechs Airbus A380 fliegen, die von Malaysia Airlines stammen. «Wir werden die sechs Flieger extra für den Bedarf der Pilger ausstatten», kündigt Bellew an. Das heißt: Es soll spezielle Bereiche geben, in denen die Gläubigen beten können. Auch Waschräume soll es geben, so dass rituelle Waschungen möglich sind.

Erster A380 Mitte 2018 fertig umgebaut

Gleichzeitig soll sich das Ganze aber für Malaysia Airlines auch rechnen. Das soll gehen, indem die Kabine selbst mit sehr vielen Economy-Sitzen ausgestattet wird. «Gerade stehen etwas unter 500 Sitze in den Fliegern. Wir können aber mehr als 600 einbauen und das planen wir auch so», so Bellew. Der erste Airbus A380 soll Mitte 2018 fertig umgebaut sein und Ende des Jahres dann den Betrieb aufnehmen. Die anderen fünf Superjumbos sollen nach und nach folgen.

Malaysia Airlines werde mit den Superjumbos Pilgerflüge aus aller Welt nach Saudi-Arabien anbieten, erklärt der Chef weiter. «Bisher wird ein Großteil dieser Reisen mit 15 bis 20 Jahre alten Fliegern durchgeführt.» Es sei im Interesse der Reisenden, aber auch von Saudi-Arabien, dass sich das ändere und man moderne Flieger einsetze, die extra für den Zweck hergerichtet seien.

Pilgertourismus das ganze Jahr über

Malaysia Airlines arbeite eng mit Airbus zusammen, erklärt Bellew weiter. Kein Wunder: Airbus hatte schon vor längerer Zeit den Superjumbo als Pilger-Bus ins Spiel gebracht. Man sei sehr nah dran, mit Airbus ein Abkommen zu schließen, das Wartung und Betrieb über die nächsten 15 bis 20 Jahre kostengünstig ermögliche, so der Chef von Malaysia Airlines..

Der Markt, auf den Malaysia Airlines hofft, wächst. Pilgertourismus wird immer beliebter. Muslime können nicht nur zum Haddsch nach Mekka reisen, sondern für die kleine Pilgerfahrt Umra das ganze Jahr über. Und das wird zunehmend gemacht. «Die Zahl der Umra-Pilger nimmt zu. Dadurch wird die Saison neun Monate lang», so Airbus-Nahost-Chef Fouad Attar kürzlich.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack