Airbus A330 von Malaysia Airlines: Entsteht eine große malaysische Gruppe?

Restrukturierung Malaysia Airlines kann bis mindestens 2025 weitermachen

Die Nationalairline des Staates in Südostasien erhält genug Geld, um vorerst in der Luft zu bleiben. Künftig will die Malaysia Aviation Group mehr bieten als nur Flüge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Bereits lange vor Ausbruch der Corona-Krise hatte Malaysia Airlines zu kämpfen. Ein hartes Wettbewerbsumfeld, aber auch die Unglücksflüge MH370 und MH17, setzten der Fluggesellschaft zu. Neun Jahre in Folge schreibt sie schon rote Zahlen.

Die  Covid-19-Pandemie sorgte schließlich dafür, dass Malaysia Airlines definitiv an den Rand der Pleite gelangte. Jetzt ist ihr Überleben aber immerhin für die nächsten vier Jahre gesichert. Der malaysische Staatsfonds Kazanah Nasional hat sich am Dienstag (23. Februar) bereit erklärt, 3,6 Milliarden Ringgit oder umgerechnet rund 800 Millionen Euro zu investieren, damit die Malaysia Aviation Group bis 2025 überleben kann.

Breiteres Angebot

Die Entscheidung fiel, nachdem das nationale Luftfahrtunternehmen von einem Gericht grünes Licht für seinen Restrukturierungsplan erhalten hatte. Eine wesentliche Reduktion des Schuldenbergs erhofft sich die Malaysia Aviation Group durch Abkommen mit den Leasingfirmen. Wie hoch die Rabatte ausfallen, ist nicht bekannt. Zudem plant Malaysia Airlines zur Kostensenkung, das Netzwerk stark zusammenzustreichen. Auch Lohnkürzungen und Stellenstreichungen gehören zum Restrukturierungsplan.

Langfristig plant die Malaysia Aviation Group, sich als ein führender globaler Reisekonzern zu etablieren. «Dies bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir die verschiedenen Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften im Portfolio der Gruppe priorisieren», sagt Vorstandsvorsitzender Izham Ismail laut dem Portal The Edge Markets. Man wolle auch jenseits von Flügen reisebezogene Produkte und Dienstleistungen anbieten. So könne man «die Notwendigkeit minimieren, uns für unser Überleben auf die hart umkämpfte Flugreisebranche zu verlassen», fügt er an.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Malaysia Airlines: Entsteht eine große malaysische Gruppe?

Regierung will Fusion von Malaysia Airlines und Air Asia

Das der erste Airbus A350 von Malaysia Airlines.

Malaysia Airlines hat nur noch Geld bis November

Airbus A350-900: Langstreckenflieger sind gerade kein Kassenschlager.

Airbus verliert zum Jahresende viele A350-Orders

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg