PilotenfehlerLuxair muss Embraer länger behalten

Die luxemburgische Nationalairline muss ihre alten Embraer länger einsetzen. Schuld ist der Unfall in Saarbrücken. Wer daran Schuld hat, ist nun klar.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Eigentlich wollte Luxair im Frühjahr mit der Erneuerung der Flotte beginnen. Die letzten 4 verbliebenen knapp 15-jährigen Embraer 145 sollten dann nach und nach durch Bombardier Dash 8Q-400 ersetzt werden. Der Austausch hilft sparen, denn die Turboropmaschinen sind sparsamer als die Jets aus Brasilien.

Doch nun verzögert sich der Wechsel auf den neuen Flugzeugtyp. Statt im Frühjahr wird er erst im Herbst umgesetzt, wie Luxair-Generaldirektor Adrien Ney bei einer Pressekonferenz erklärte. Schuld ist der Unfall in Saarbrücken von Ende September. Die verunglückte Bombardier Dash 8Q-400 ist noch nicht repariert worden. Derzeit ist noch nicht einmal klar, ob sie wieder flugtüchtig gemacht werden kann.

Sommerflugplan könnte nicht eingehalten werden

Vor Mitte des Jahres wird die Dash 8 auch im besten Fall nicht mehr zur Verfügung stehen. Luxair fehlt daher im Sommer ein Flugzeug. Nur so könne man den Sommerflugplan einhalten, so Ney gemäß der Zeitung Luxemburger Wort.

Inzwischen ist auch klar, weshalb es zur Bruchlandung in Saarbrücken kam. Die Maschine hatte offenbar entgegen der ersten Erkenntnis gar nie abgehoben. Schuld daran ist die Kopilotin. Sie hatte gemäß Ney den Hebel zum Einzug des Fahrwerks zu früh eingezogen - als das Hauptfahrwerk sich noch auf der Piste befand.

Kopilotin darf nicht mehr fliegen

Der Pilot reagierte daraufhin schnell, da die Dash 8 bereits die maximale Startgeschwindigkeit erreicht hatte. Er brachte das Flugzeug ohne Probleme zum Stillstand, niemand wurde verletzt. Die Kopilotin darf nicht mehr fliegen und wurde von Luxair an den Boden versetzt.

Mehr zum Thema

ticker luxair neu

Luxair bestellt drei weitere Embraer E190-E2

ticker luxair neu

Luxair bestellt zwei weitere Boeing 737 Max 10

ticker luxair neu

Luxair hält sich bei Umbenennung von Miles and More noch bedeckt

ticker luxair neu

Luxair investiert zwölf Millionen Euro in Ausbildung neuer Pilotinnen und Piloten

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies