Lufthansa-Angestellte mit Rollstuhlfahrer: Nicht korrekt auf Beschwerden reagiert.

Umgang mit BehindertenLufthansa zahlt in den USA hohe Strafe

Lufthansa hat Vorschriften zum Umgang mit Beschwerden Behinderter nicht eingehalten. Deshalb muss die Fluglinie gemeinsam mit Air France und British Airways in den USA eine happige Strafe zahlen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Inspektoren des amerikanischen Verkehrsministeriums waren nicht zufrieden. Bei regelmäßigen Überprüfungen von kundenbezogenen Unterlagen von Air France, British Airways und Lufthansa fanden sie diverse Mängel. In den beanstandeten Fällen seien Beschwerden von behinderten Passagieren nicht korrekt behandelt worden, schreibt das U.S. Department of Transportation in einer Pressemitteilung.

Gemäß US-Vorschriften müssen schriftliche Beschwerden innerhalb von dreißig Tagen schriftlich beantwortet werden. Dabei muss die Fluglinie nicht nur zeitig reagieren, sondern auch den beklagten Umstand anerkennen oder ablehnen sowie eine Korrektur vorschlagen. Allenfalls muss sie dem Kunden auch den möglichen weiteren Rechtsweg darlegen. «Wenn Reisende Airlines eine Beschwerde senden, verdienen sie eine schnelle und vollständige Antwort, die ihre Anliegen korrekt ansprechen», so Verkehrsminister Anthony Foxx.

Lufthansa zahlt innerhalb eines Monats

Das ist wiederholt nicht geschehen. Die Unterlassung hat nun Folgen. Die drei europäischen Fluggesellschaften müssen zusammen eine Strafe von 550.000 Dollar zahlen. Air France und Lufthansa wurde eine Strafe von je 200.000 Dollar aufgebrummt, British Airways muss 150.000 Dollar zahlen.

Lufthansa hat eingewilligt, die Hälfte der Strafe innerhalb eines Monats zu bezahlen. Die anderen 100.000 Dollar zahlt sie, wenn es in den kommenden zwölf Monaten erneut zu Verstößen kommt. Bis zur Publikation des Artikels war Lufthansa nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Mehr zum Thema

Jets von Eurowings und Lufthansa sowie Condor: Weniger Zusammenarbeit.

Lufthansa Group beendet Condor-Kooperation auch für Eurowings, Swiss, Austrian und Co.

Boeing 777-9 von Lufthansa (Rendering): Die große Version der Passagiervariante der 777X.

Lufthansa plant den Sommer 2027 lieber ohne die Boeing 777X

ticker-oman-air

Oman Air und Lufthansa erweitern Codeshare-Kooperation um Flüge nach Polen

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier