Lufthansa-Maschine am Flughafen München: Die Airline will das Drehkreuz verteidigen.

Konkurrenz durch Transavia und Co.Lufthansa holt Hilfe um München zu schützen

Transavia hat sich in München eingenistet, Ryanair will kommen, Easyjet möchte ausbauen. Das gefällt Lufthansa nicht. Sie baut zur Abwehr ihr Angebot aus. Dabei helfen ihr auch Tochterairlines.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es sind nur vier Flugzeuge. Und dennoch sieht man es bei Lufthansa nicht gerne, dass ein neuer Konkurrent sich am Flughafen München einnistet. Die Billigairline Transavia baute in der bayerischen Hauptstadt eine Basis auf und fliegt ab Ende März von München aus mit vier Boeing 737 20 Ziele in ganz Europa an. Neben Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und Paris sind es vor allem Urlaubsdestinationen am Mittelmeer.

Lufthansa will es der Air-France-KLM-Tochter Transavia so schwer wie möglich machen. Denn hat eine neue Konkurrentin an ihrem Drehkreuz erst mal auch nur ein bisschen Erfolg, zieht das weitere Fluglinien an. Ryanair hat schon lange angekündigt, die Präsenz am Flughafen München ausbauen zu wollen. «München passt ideal zu uns, denn da gibt es hohe Preise und genug Platz», erklärte die Airline kürzlich. Auch Easyjet würde gerne mehr in München machen. Als Gegenmaßnahme verstärkt Lufthansa zum Sommer ihr Angebot ab dem Drehkreuz München.

Lufthansa baut Warmwasser-Ziele aus

Um genug Kapazitäten zur Abwehr zu haben, holt sich Lufthansa Unterstützung bei Konzernairlines. Sie wurden angefragt, ob sie gewisse Strecken von der Mutter übernehmen könnten, wie interne Kreise aeroTELEGRAPH berichten. So wird beispielsweise Ende März die Strecke Frankfurt - Graz an Austrian Airlines übergeben, die bislang von Lufthansa Cityline bedient worden war. Solche Wechsel dürfte es in Zukunft noch mehr geben.

Die frei werdenden Flieger plant Lufthansa für einen Ausbau in München einzusetzen. «Wir werden in der Gruppe zum Sommerflugplan Anpassungen in der Streckenbedienung vornehmen», bestätigt ein Sprecher. Man verspüre eine hohe Nachfrage in München, so der Lufthansa-Mann weiter. Dies gelte «insbesondere auf innerdeutschen und touristischen Destinationen in Europa.» Das sind genau die Warmwasser-Ziele, auf die auch Transavia und Ryanair schielen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max-8-200 von Ryanair: Passagiere von RK8288 erlebten am 3. Juni eine Odyssee durch Europa.

Dreistunden-Flug wird zu zwölfstündiger Odyssee - mit Aufstand der Reisenden und Polizeieinsatz

Loch in der Triebwerskverkleidung (Bildzitat Aviation Herald): Die Boeing 737 von Ryanair hatte ein Treibwerksproblem.

Nach Fensterbruch auf Ryanair-Flug: Behörde bestätigt Triebwerksproblem bei Boeing 737

Das herausgefallene Fenster: Bange Momente.

Flug nach Memmingen: Fenster platzt und saugt Passagier teilweise aus Boeing 737

ticker-ryanair

Niederlage für Ryanair: EU-Gericht bestätigt italienische Corona-Hilfen für Airlines

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin