Lufthansa-Maschine am Flughafen München: Die Airline will das Drehkreuz verteidigen.

Konkurrenz durch Transavia und Co.Lufthansa holt Hilfe um München zu schützen

Transavia hat sich in München eingenistet, Ryanair will kommen, Easyjet möchte ausbauen. Das gefällt Lufthansa nicht. Sie baut zur Abwehr ihr Angebot aus. Dabei helfen ihr auch Tochterairlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es sind nur vier Flugzeuge. Und dennoch sieht man es bei Lufthansa nicht gerne, dass ein neuer Konkurrent sich am Flughafen München einnistet. Die Billigairline Transavia baute in der bayerischen Hauptstadt eine Basis auf und fliegt ab Ende März von München aus mit vier Boeing 737 20 Ziele in ganz Europa an. Neben Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und Paris sind es vor allem Urlaubsdestinationen am Mittelmeer.

Lufthansa will es der Air-France-KLM-Tochter Transavia so schwer wie möglich machen. Denn hat eine neue Konkurrentin an ihrem Drehkreuz erst mal auch nur ein bisschen Erfolg, zieht das weitere Fluglinien an. Ryanair hat schon lange angekündigt, die Präsenz am Flughafen München ausbauen zu wollen. «München passt ideal zu uns, denn da gibt es hohe Preise und genug Platz», erklärte die Airline kürzlich. Auch Easyjet würde gerne mehr in München machen. Als Gegenmaßnahme verstärkt Lufthansa zum Sommer ihr Angebot ab dem Drehkreuz München.

Lufthansa baut Warmwasser-Ziele aus

Um genug Kapazitäten zur Abwehr zu haben, holt sich Lufthansa Unterstützung bei Konzernairlines. Sie wurden angefragt, ob sie gewisse Strecken von der Mutter übernehmen könnten, wie interne Kreise aeroTELEGRAPH berichten. So wird beispielsweise Ende März die Strecke Frankfurt - Graz an Austrian Airlines übergeben, die bislang von Lufthansa Cityline bedient worden war. Solche Wechsel dürfte es in Zukunft noch mehr geben.

Die frei werdenden Flieger plant Lufthansa für einen Ausbau in München einzusetzen. «Wir werden in der Gruppe zum Sommerflugplan Anpassungen in der Streckenbedienung vornehmen», bestätigt ein Sprecher. Man verspüre eine hohe Nachfrage in München, so der Lufthansa-Mann weiter. Dies gelte «insbesondere auf innerdeutschen und touristischen Destinationen in Europa.» Das sind genau die Warmwasser-Ziele, auf die auch Transavia und Ryanair schielen.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair scheitert mit Antrag gegen Lufthansa-Beihilfe

ticker-ryanair

Ryanair kürzt Winterflugplan wegen hoher Treibstoffpreise

Hier der direkte Vergleich bei einer Boeing 737 von Ryanair: Vorne die schmale, hinten eine breitere Treppe.

Ryanairs Spezialtreppe für die Boeing 737 birgt ein Sturzrisiko für Passagiere

ticker-ryanair

Ryanair fliegt neu auch im Winter von Friedrichshafen nach Mallorca

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin