Keks des Anstoßes: Das Bild wurde im Lufthansa Magazin überklebt.

Malheur im BordmagazinLufthansas mysteriöse Seite 36

Die neue Ausgabe des Lufthansa Magazins widmet sich der koreanischen Liebesinsel Jeju. Dabei steht auch ein Bild von Keksen in Penisform. Nun wurde es überklebt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Autor hat nichts falsch gemacht. Sein Auftrag war es, über die koreanische Urlaubsinsel Jeju zu berichten. «Die südkoreanische Insel bietet pure Romantik: An Stränden, in Parks und auf idyllischen Wanderwegen feiern Paare das Glück», preist das Bordmagazin der Lufthansa die Reportage. Absolute Pflicht im Text war daher die Erwähnung von Love Land, einer der eigensinnigsten Attraktionen auf Jeju. Es ist ein «humorvoller Sex-Themenpark» wie er sich selbst nennt.

Und darüber berichtet der Journalist im Lufthansa Magazin natürlich auch. Das alles ganz dezent. «140 Statuen in diversen Liebespositionen stehen hier, selbst die Wegweiser haben eindeutige Formen, ungewöhnlich für ein sonst konservatives Land.» Dumm nur, dass die Redaktion auf Seite 36 auch ein Bild aus dem Souvenirshop von Love Land ins Blatt setzte. Denn darauf sind unter der Bildunterschrift «Allerlei Gebäck in Love Land» Kekse in Penisform zu sehen.

Bild «nicht für alle Kulturen geeignet»

Beziehungsweise waren. Denn Lufthansa liess das anstößige Bild überkleben - in allen 271.000 Exemplaren des Bordmagazins. Dies berichtet die TAZ Die Tageszeitung. In der iPad-Ausgabe des Lufthansa Magazins wurde das Bild ausgewechselt – gegen unverfängliche Luftballone in Herzenform. Das Foto sei «für die unterschiedlichen Kulturen, aus denen unsere Reisenden stammen, nicht geeignet», erklärte ein Sprecher gegenüber der Zeitung. «Leider ist es durch einen Produktionsfehler in den Druck gegangen».

Mehr zum Thema

Lufthansa-Jet in Bremen (Archivbild): Die Frankfurt-Flüge kehren zurück.

Lufthansa nimmt Flüge zwischen Bremen und Frankfurt wieder auf

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

«Die Antwort wird sich nicht auf magische Weise ändern» - Lufthansa verliert auf X die Geduld mit einem Kunden

ticker lufthansa group

Projekt Nexus: Lufthansa Group prüft mit engere Verzahnung von Lufthansa, City Airlines und Discover

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier