Lufthansa-Service im Facebook-Messenger: Soll etwa bei stornierten Flügen helfen.

Chatbots buchen umLufthansa lässt Elisa, Nelly und Maria antworten

Neuerung bei Lufthansa, Swiss und Austrian: Wird ein Flug storniert oder verpasst ein Passagier seinen Anschluss, kann er sich mit Hilfe eines Chatbots selber umbuchen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ist mein Flug pünktlich? An welchem Gate startet mein Flieger? Wie schwer darf mein Handgepäck sein? Solche Fragen können sich Passagiere von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines künftig per Facebook-Messenger beantworten lassen. Die Antworten kommen von Chatbots, also automatisierten digitalen Assistenten. Sie heißen Elisa (Lufthansa), Nelly (Swiss) und Maria (Austrian Airlines) und sind benannt nach der jeweils ersten weiblichen Flugbegleiterinnen der drei Fluggesellschaften. Reden muss man Englisch mit ihnen.

Der Konzern erhofft sich, mit dem neuen Service die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Servicecenter zu entlasten. «Wird ein Flug storniert oder verpasst der Kunde seinen Anschlussflug, kann sich der Passagier mit Hilfe der Chatbots selbstständig umbuchen», so Lufthansa. «Entweder wird ihm eine bereits automatisch vorgenommene Umbuchung angezeigt oder er wählt aus den angebotenen Alternativen einen neuen Flug zu seinem Zielort aus.» Damit habe man weltweit die ersten Bots, die Umbuchungen ermöglichten.

Vorgängerin hieß Mildred

Lufthansa verspricht: Können die digitalen Assistenten nicht helfen, kann der Chat direkt an einen Servicecenter-Mitarbeiter weitergegeben werden. Derweil sollen die Bots weiter dazulernen und etwa Informationen zum Verbleib von Gepäck liefern oder bei Verspätungen Benachrichtigungen senden. Auf den Webseiten und Apps der Airlines sollen sie künftig ebenso Einzug halten wie bei anderen Messenger-Diensten wie Whatsapp.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lufthansa einen Chatbot vorstellt. Schon 2016 präsentierte sie ihren Bot Mildred in Form einer Dame mit Brille und pinkfarbenem Dutt. Das Programm in der Betaphase sollte helfen, attraktive Flugverbindungen mit den Fluglinien der Lufthansa-Gruppe zu finden, zeigte sich mitunter aber ziemlich begriffsstutzig.

KLM schickt Bordkarte im Messenger

Auch andere Fluggesellschaften setzen Chatbots ein. So können etwa KLM-Kunden bei der Flugbuchung einen Assistenten per Messenger nutzen. Auf diesem Wege erhalten sie auf Wunsch sogar ihre Bordkarte per Facebook, Whatsapp und Co.

Mehr zum Thema

Apps von Lufthansa und Hopper: Ein Ziel suchen, ein anderes buchen.

Was Lufthansa von einem Boxkampf in Las Vegas lernen will

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Bombardier CRJ 900 der Ciytline: Saarbrücken wird die temporäre Heimat.

Hier parkt Lufthansa die Flugzeuge von Cityline

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin