Kompromiss gefundenLufthansa kurz vor Einigung über Staatshilfen

Die deutsche Regierung hat laut einem Bericht einen Kompromiss zu Staatshilfe für Lufthansa gefunden. Ein Vertreter soll bereits auf dem Weg nach Frankfurt sein.

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Die politische Hängepartie um Staatshilfen für Lufthansa scheint ein Ende zu haben. Wie das Magazin Der Spiegel berichtet, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine Einigung innerhalb der deutschen Regierung erzielt.

Derzeit befindet sich dem Bericht zufolge ein Vertreter im Rang eines Staatssekretärs auf dem Weg zu Lufthansa in Frankfurt. Dort soll der Vorschlag aus Berlin vorgestellt werden. Er sieht vor, dass der Staat mit 25 Prozent plus einer Aktie bei Lufthansa einsteigt und dem Konzern darüber hinaus weiteres Kapital bereitstellt. Die deutsche Regierung würde demnach zwei Sitze im Aufsichtsrat erhalten.

Außerordentliche Hauptversammlung nötig

Insgesamt beziffern sich die Hilfen offenbar auf rund neun Milliarden Euro. Stimmt Lufthansa dem Vorschlag der Regierung zu, muss der Deal noch verwaltungstechnisch umgesetzt werden. Dazu ist die Genehmigung der Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung nötig.

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