Flugzeug von ITA Airways: Wird es Teil der Lufthansa-Gruppe?

Konzernchef Carsten SpohrLufthansa glaubt an ITA-Airways-Einigung mit EU noch diese Woche

Es wurde bereits über ein Scheitern der Übernahme von ITA Airways orakelt. Doch Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr gibt sich optimistisch. Er glaubt an eine baldiges Zeichen aus Brüssel.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der 4. Juli ist der offizielle Termin. Bis dann muss die EU-Kommission ihr Urteil zum Einstieg von Lufthansa bei ITA Airways veröffentlichen. Doch Carsten Spohr glaubt, dass es nicht so lange dauern wird. «Ich denke, wir befinden uns in der Woche der Entscheidungsfindung», sagte der Chef von Lufthansa Group am Montag (3. Juni) in Dubai.

Er sei überzeugt, dass die italienische Regierung und die italienischen Wählerinnen und Wähler vor den Europawahlen am kommenden Wochenende eine Antwort aus Brüssel zur Zukunft der Nationalairline erwarten, so Spohr bei der Hauptversammlung der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata. Und so rechnet er damit in den kommenden Tagen.

«Ja, es war komplizierter»

Zuletzt gab es immer wieder Berichte über große Differenzen zwischen den EU-Wettbewerbshütern und Lufthansa Group. Denn Brüssel war lange nicht zufrieden mit den ersten Vorschlägen, die Frankfurt vorlegte, um die Bedenken über eine zu große Marktmacht zu zerstreuen. Die EU-Kommission sah bei Verbindungen zwischen Italien und Mitteleuropa eine Gefahr für zu hohe Konzentration, aber auch bei Flügen zwischen Italien und Nordamerika, Indien sowie Japan. Daneben war die marktbeherrschende Stellung am Flughafen Mailand-Linate ein Grund für Bedenken.

«Ja, es war komplizierter», gibt Spohr in Bezug auf die Verhandlungen mit den Wettbewerbshütern zu. Es habe länger als erwartet gebraucht, «um zu dem zu kommen, was ich für unser gemeinsames Ziel halte», so der Chef der Lufthansa-Gruppe. Es gehe darum, das Flugangebot nach und ab Italien vor allem nach Nordamerika europäisch zu halten. ITA Airways habe alleine gegen die amerikanischen Airlines, die alle rund zehn Mal größer seien, einfach keine Chance, erklärte Spohr. Die Fluglinie brauche deshalb einen Partner.

«Sie werden eine Lösung finden»

Auch wenn es länger gedauert habe und komplizierter gewesen sei, so Spohr, «werden sie eine Lösung finden, die es Italien ermöglicht, eine Zukunft zu haben». Er sei deshalb in Sachen ITA Airways «immer noch optimistisch».

Mehr zum Thema

Airbus A320 von ITA Airways: Was macht nun Lufthansa Group?

EU verlangt jetzt von Lufthansa und ITA Airways konkrete Opfer

Airbus A350 von Lufthansa: Welche Einschnitte bietet der Konzern Brüssel an?

Wie groß die Kompromisse sein könnten, die Lufthansa bei ITA machen muss

Dreamliner von Air Europa: Wo landet die Airline am Ende?

Warum Lufthansa will, dass Air Europa definitiv bei IAG landet

first airbus a321 neo moulding in toulouse

EU und USA einigen sich auf Zollsatz - Airbus und Co. können aufatmen

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies