Airbus-A321-Neo-Produktion: Flugzeuge gelten als strategische Produkte.

Flugzeugbauer ausgenommenEU und USA einigen sich auf Zollsatz - Airbus und Co. können aufatmen

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben eine Einigung im Zollstreit gefunden. Darin enthalten ist eine gute Nachricht für die Airbus und Co.

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«Wir haben eine Einigung über Zölle und Handel mit den USA erzielt» - das erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntagabend (27. Juli). «Wir haben uns auf einen einheitlichen Zollsatz von 15 Prozent für die überwiegende Mehrheit der EU-Exporte geeinigt.» Dieser Satz sei «alles inklusive», stelle eine klare Obergrenze dar und gelte für die meisten Sektoren, etwa Automobile, Halbleiter und Pharmazeutika.

«Wir haben uns heute zudem auf Null-für-Null-Zölle für eine Reihe strategischer Produkte geeinigt», so von der Leyen. «Dazu gehören alle Flugzeuge und deren Komponenten, bestimmte Chemikalien, bestimmte Generika, Halbleiterausrüstung, bestimmte Agrarprodukte, natürliche Ressourcen und kritische Rohstoffe.»

Auch Boeing-Zulieferer dürften erleichtert sein

Das ist eine gute Nachricht zuallererst für den größten europäischen Flugzeugbauer Airbus, der viele Flugzeuge in die USA exportiert, aber auch für ATR, das sich gerade anschickt, dort zu punkten. Auch viele Komponenten-Hersteller aus der europäischen Zuliefererkette von amerikanischen Herstellern, zuallererst von Boeing, dürften erleichtert sein. Zudem bedeutet die Einigung auch für Boeing selber, dass die EU keine Gegenzölle auf Boeing-Jets erheben wird.

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