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Leasingkunde

Lufthansa fliegt schon ab 2022 mit vier zusätzlichen Airbus A350

Die deutsche Fluggesellschaft holt sich definitiv noch mehr zusätzliche Langstreckenflugzeuge. Sie least ab 2022 vier weitere Airbus A350.

aeroTELEGRAPH

Winglet eines Airbus A350 von Lufthansa: Bald noch öfter zu sehen.

Die Corona-Krise habe Lufthansa zwar insgesamt zehn Milliarden Euro gekostet. Eine positive Seite habe sie aber gehabt, erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Sonntag (3. Oktober) am Rande der Jahresversammlung des Airline-Dachverbandes Iata in Boston. «Sie beschleunigte notwendige Anpassungen in der Branche.»

Ein besonders sichtbares Zeichen davon seien Veränderungen bei der Flotte. «Mit der Krise taten sich preislich interessante Möglichkeiten bei Airbus und Boeing auf, aber auch bei Leasingfirmen», so Spohr. Im Mai stockte Lufthansa deshalb ihre Bestellungen auf. Fünf zusätzliche A350 und fünf zusätzliche 787-9 gab die deutsche Fluggesellschaft bei Airbus und Boeing in Auftrag.

Schon ab 2022 betriebsbereit

Doch damit hat Lufthansa noch nicht genug. Wie Spohr erstmals bestätigte, holt sich die deutsche Fluggesellschaft weitere vier Airbus A350 in die Flotte. «Die Flugzeuge werden von Avolon, Goshawk und SMBC Capital geleast», so der Konzernchef. Sie würden schon ab Anfang 2022 in Betrieb genommen.

Bei den vier zusätzlichen Airbus A350 handelt es sich um Maschinen, die Philippine Airlines nicht mehr wollte. Eine steht bereits seit Juli in München, eine in Malta. Die Nationalairline der Inselrepublik betrieb die Jets in einer Dreiklassen-Konfiguration mit 295 Sitzen.

Ersatz für Airbus A380 und Boeing 747-400

Insgesamt habe man sich während der Krise also 14 neue Langstreckenflugzeuge in die Flotte geholt,  so Spohr. Damit modernisiere man den Flugzeugpark deutlich. «Sie werden Airbus A380 und A340-600 sowie Boeing 747-400 ersetzen», sagte der Lufthansa-Chef.



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