Embraer von Lufthansa Cityline: Gehen sie nach Österreich?

Lufthansa-Tochter mit kleinerer FlotteCityline schiebt Embraer ab

Die Lufthansa-Regionaltochter will bis zu 20 ihrer Embraer E190 und E195 loswerden. Sie sollen von Cityline zu AUA Austrian Airlines gehen. Dort würden sie die Fokker ablösen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich wären die Embraer ganz attraktiv. «Mit weniger als vier Litern pro Fluggast zeichnen sie sich durch hohe Treibstoffeffizienz, niedrige Emissionswerte und geringe Lärmbelastung aus und sind damit führend in puncto Umweltverträglichkeit», lobt eine Lufthansa-Sprecherin. Durch ihre großzügige Kabine böten die E190 und E195 den Passagieren zudem einen mit größeren Flugzeugen vergleichbaren Reisekomfort. Dennoch will die Regionaltochter Cityline nun ihre Embraer-Flotte offenbar verringern.

Lufthansa Cityline besitzt derzeit 9 E190 und 24 E195. Wie das Fachportal Aviation Week schreibt, plant die Airline, rund 20 der Maschinen abzugeben. Vorgesehen ist derzeit, dass sie an Austrian Airlines gehen. Dort könnten sie die alternden Fokker 70 und Fokker 100 ersetzen. «Lufthansa prüft derzeit Möglichkeiten für den Ersatz von bestehenden Regionalflugzeugen in der Flotte der Austrian Airlines», bestätigt die Sprecherin.

C-Series würde bei AUA passen, Embraer aber auch

Bei Cityline sind die Embraer aufgrund von Abmachungen mit der Pilotengewerkschaft teurer im Betrieb. Eine Ausflottung hätte deshalb für Lufthansa Vorteile. Ein weiteres Plus. Die deutsche Fluglinie müsste die Option bei Bombardier für weitere C-Series nicht einlösen. Kommt hinzu, dass die Fokker-Ablösung bei der Tochter AUA schnell erfolgen kann. Beides würde Lufthansa Einsparungen bringen. Ein endgültiger Entscheid ist aber noch nicht gefallen.

Eigentlich stand bei den Österreichern bislang die C-Series in der Poleposition. 15 der AUA-Fokker sind Fokker 100 mit einer Kapazität von 100 Plätzen, die restlichen sind Fokker 70 und fassen etwa 80 Passagiere. Darum würde sich die C-Series als Nachfolgerin eigentlich eignen. Mit einer Kapazität von 100 bis 125 Passagieren passt sie ideal. Die Embraer 195 hat Platz für 116, die E190 für 100 Passagiere. Ein großer Nachteil wäre es also nicht.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack