Embraer von Lufthansa Cityline: Gehen sie nach Österreich?

Lufthansa-Tochter mit kleinerer FlotteCityline schiebt Embraer ab

Die Lufthansa-Regionaltochter will bis zu 20 ihrer Embraer E190 und E195 loswerden. Sie sollen von Cityline zu AUA Austrian Airlines gehen. Dort würden sie die Fokker ablösen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich wären die Embraer ganz attraktiv. «Mit weniger als vier Litern pro Fluggast zeichnen sie sich durch hohe Treibstoffeffizienz, niedrige Emissionswerte und geringe Lärmbelastung aus und sind damit führend in puncto Umweltverträglichkeit», lobt eine Lufthansa-Sprecherin. Durch ihre großzügige Kabine böten die E190 und E195 den Passagieren zudem einen mit größeren Flugzeugen vergleichbaren Reisekomfort. Dennoch will die Regionaltochter Cityline nun ihre Embraer-Flotte offenbar verringern.

Lufthansa Cityline besitzt derzeit 9 E190 und 24 E195. Wie das Fachportal Aviation Week schreibt, plant die Airline, rund 20 der Maschinen abzugeben. Vorgesehen ist derzeit, dass sie an Austrian Airlines gehen. Dort könnten sie die alternden Fokker 70 und Fokker 100 ersetzen. «Lufthansa prüft derzeit Möglichkeiten für den Ersatz von bestehenden Regionalflugzeugen in der Flotte der Austrian Airlines», bestätigt die Sprecherin.

C-Series würde bei AUA passen, Embraer aber auch

Bei Cityline sind die Embraer aufgrund von Abmachungen mit der Pilotengewerkschaft teurer im Betrieb. Eine Ausflottung hätte deshalb für Lufthansa Vorteile. Ein weiteres Plus. Die deutsche Fluglinie müsste die Option bei Bombardier für weitere C-Series nicht einlösen. Kommt hinzu, dass die Fokker-Ablösung bei der Tochter AUA schnell erfolgen kann. Beides würde Lufthansa Einsparungen bringen. Ein endgültiger Entscheid ist aber noch nicht gefallen.

Eigentlich stand bei den Österreichern bislang die C-Series in der Poleposition. 15 der AUA-Fokker sind Fokker 100 mit einer Kapazität von 100 Plätzen, die restlichen sind Fokker 70 und fassen etwa 80 Passagiere. Darum würde sich die C-Series als Nachfolgerin eigentlich eignen. Mit einer Kapazität von 100 bis 125 Passagieren passt sie ideal. Die Embraer 195 hat Platz für 116, die E190 für 100 Passagiere. Ein großer Nachteil wäre es also nicht.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

boeing 777 klm amsterdam durchstarten
Eine Boeing 777 von KLM startete bei der Landung in Amsterdam bei starkem Seitenwind durch. Ein Video zeigt den entscheidenden Moment.
Timo Nowack
Timo Nowack
privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg