Model des MS 21: Neue Aufträge bei der Messe?

Aufträge für Superjet und MS 21

Bei der Luftfahrtmesse Maks in Moskau stehen offenbar Bestellungen für die russischen Flieger MS 21 und Superjet 100 bevor.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die russischen Flugzeugbauer haben einiges aufzuholen. Der als Zugpferd der Branche angedachte Superjet 100 holt nicht so viele Bestellungen an Land wie erwartet. Und die Fluggesellschaften, die ihn bereits fliegen, zeigen sich unzufrieden. Die Wartungskosten seien zu hoch, zu oft gebe es Probleme, ließ etwa Aeroflot verlauten. Der zweite neue russische Passagierjet, MS 21, soll 2014 in Serienproduktion. Doch auch dieses Programm verläuft mitunter holprig.

Nun kündigt Russland aber an, dass an der Luftfahrtschau Maks bei Moskau eine ganze Reihe Bestellungen für beide Flieger anstehen. Offizielle Quellen berichteten das gegenüber dem Radiosender Stimme Russlands. und prompt: Sechs Bestellungen verkündete Superjet-Hersteller Sukhoi bereits am Dienstag (27. August), dem ersten Tag der Messe. Die Superjets sollen an die Airline UT Air gehen. Der Deal wird allerdings über den Leasingarm der staatlichen Bank Vnesheconombank abgewickelt.

Auch Airbus, Boeing und Co. hoffen auf Aufträge

Doch nicht nur russische Produzenten erhoffen sich von der Luftfahrtschau einige neue Aufträge. Airbus, Boeing und Bombardier setzen darauf, mit ihren neuen, effizienten Jets die alternden Flotten russischer Airlines erneuern zu können. Neben den USA und Europa ist Russland der größte Markt für Ersatzbeschaffungen.

In den Ländern der ehemaligen Sowjetunion gibt es laut einer Prognose von Boeing in den nächsten zwanzig Jahren Bedarf für 1170 Flieger im Wert von 140 Milliarden Dollar. «Es ist ein Markt mit stark alternden Flotten. Und einige unserer Produkte passen in die Nische, die die russischen Produzenten nicht füllen», sgt auch Rod Sheridan, Vize-Verkaufschef bei Bombardier gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies