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Ende der Flugpause

Lot startet wieder ab Budapest in die USA

Ab Juni möchte Lot wieder Flüge zwischen Budapest und New York anbieten. Ob sich die Verbindung wirtschaftlich so rechnet wie vor Ausbruch der Pandemie, muss sich erst zeigen.

Martin Dichler

Dreamliner von Lot: Bald wieder von Budapest in die USA.

Die polnische Staatsfluglinie hatte als eine der ersten Fluglinien in Europa von der Möglichkeit gebraucht gemacht, Langstreckenflüge ab einer anderen Basis als der eigenen in Warschau aus zu starten. Am 3. Mai 2018 wurde eine neue Flugverbindung zwischen Budapest und New York mit einer in Budapest stationierten Boeing 787-8 aufgenommen.

Die Lücke die nach dem Konkurs von Malev im Jahr 2012 auf der Langstrecke am Flughafen Budapest «Liszt- Ferenc» entstanden ist, konnte nicht richtig gefüllt werden, weshalb Lot die Gunst der Stunde nutzte, um sich in Ungarn zu profilieren. Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch vor allem Langstreckenflüge betroffen, weshalb die Verbindung während der ersten Welle der Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen vorübergehend eingestellt wurde.

Dreimal in der Woche nach New York

Ab Juni 2022 möchte man nun wieder dreimal wöchentlich auf der zuvor gut laufenden Verbindung nach New York mit einem Boeing 787 Dreamliner unterwegs sein, wie das Unternehmen verkündet. Der wiederaufgenommene Lot-Flug ist jedoch nicht nur für den Passagierverkehr wichtig, sondern auch für das Nonstop-Frachtgeschäft in die USA, da in beiden Richtungen bis zu zwölf Tonnen Fracht befördert werden können.

Im November bedienten 33 Fluggesellschaften ab dem Budapester Ferenc Liszt International Airport wieder 102 Städte in 40 Ländern – im Vergleich zum Rekordjahr 2019 inzwischen wieder 80 Prozent der früheren Ziele. Erfreut zeigt man sich am Flughafen Budapest über die boomende Frachtsparte. Im vergangenen November fertigte der Airport 16.311 Tonnen Fracht ab, es war der zweitstärkste Frachtmonat in der Geschichte des Flughafens.



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