Saab 340 von Loganair: Wird aussortiert.

SchottlandLoganair will ATR statt Saab

Die schottische Regionalairline ersetzt ihre Saab 2000 und 340 über die nächsten fünf Jahre mit ATR 42. Zu den Gründen für den Wechsel zählen Kosten, Lärm und Ersatzteile.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Loganairs Saab-Flieger sind noch in Ordnung, aber in die Jahre gekommen. Heute passen sie nicht mehr so richtig zu der kleinen schottischen Airline, findet das Management. «Sie ist ein Porsche, aber wir brauchen einen Ford Focus», sagte Loganairs Operativchef Maurice Boyle kürzlich laut der Zeitung Shetland News über die Saab 2000 und spielte damit auf die Kosten an. Sowohl der Betrieb als auch die Wartung seien bei den fünf Saab 2000 und den 13 Saab 340 in der Flotte einfach zu teuer. So plant man nun die Anschaffung neuer Flieger.

Innerhalb von vier bis fünf Jahren will Loganair laut Boyle rund 20 ATR 42 einflotten. Diese seien leiser und verfügten über eine größere Kabine mit mehr Komfort, erklärte er. Hinzu kommt, dass die ATR 42 weiterhin produziert werden, während Ersatzteile für die nicht länger hergestellten Saab-Turboprop-Maschinen immer schwieriger zu erhalten sind. Noch offen ist, ob die Regionalairline die Flugzeuge kaufen oder leasen wird.

Abkommen mit großen Airlines

Loganair war 24 Jahre lang im Auftrag anderer Fluglinien abgehoben. Von 1993 bis 2007 deckte sie für British Airways den Norden des Vereinigten Königreichs ab, von 2008 bis zum Sommer 2017 für Flybe. Doch im Herbst 2017 lief die Zusammenarbeit aus und seitdem fliegt Loganair wieder auf eigene Rechnung. Zum Start schloss sie ein Codeshare-Abkommen mit British Airways. Im Oktober 2018 folgten Interline-Vereinbarungen mit Emirates und Qatar Airways.

Zu Loganairs Flotte gehören laut eigenen Angaben neben den Saab-Fliegern auch je eine Embraer 135 und 145, drei Dornier 328, zwei Twin Otter und zwei Britten Norman Islander.

Mehr zum Thema

Maschine von Loganair im neuen Design: Neustart am 1. September.

Schottische Fluglinie verbündet sich mit British Airways

Flieger von Loganair: Eine «wirklich schottische Identität».

Schottische Airline wagt Alleingang

ticker-fly-91

ATR und indische Fly 91 vertiefen Zusammenarbeit

ticker-atr-1

ATR testet Hybridantrieb: Weltpremiere bis 2030 geplant

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies