Ersatzakkus sollte man nur im Handegepäck mitnehmen.

Risiko Lithium-Batterien

Viele Reisende tragen Ersatzakkus für ihre mobilen Geräte in ihrem Gepäck mit. Das kann für Airlines gefährlich sein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die australische Luftfahrtbehörde (CASA) hat ihre Passagiere davor gewarnt, Lithium-Ionen-Batterien mit sich zu führen. Hauptsächlich sind das etwa Akkus von Handys, Laptops, Kameras oder Mp3-Playern. Oft haben Passagiere Ersatzakkus im Reisegepäck. Das ist laut CASA ein Risiko. Die Behörde rät den Passagieren stattdessen dazu, die Akkus in der Kabine mit sich zu führen.

Der Grund: Unter bestimmten Voraussetzungen, die unter anderem auch während eines Fluges gegeben sein könnten, besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Daraus könne dann ein Brand entstehen, der zu einem Unfall führt. «Das Kabinenpersonal ist für solche Zwischenfälle vorbereitet», sagt CASA-Sicherheitschef John McCormick laut The Australian. Auch wenn es noch keinen ernsthaften Zwischenfall gegeben habe - Berichte über Hitze- oder Rauchentwicklung nach solche Kurzschlüssen habe die Behörde schon erhalten.

Auch die US-Luftfahrtbehörde FAA beschäftigt das Thema. 113 Zwischenfälle, die auf irgendeine Weise mit den Lithium-Batterien zusammenhängen zählte die FAA zwischen 1991 und 2010. Auch beim Absturz eines UPS-Frachters, der in Folge einer Rauchentwicklung im Cockpit passierte, wird vermutet, dass Batterien involviert waren.

Bei einigen Airlines, etwa Virgin Australia ist es den Passagieren bereits vorgeschrieben, Ersatzakkus im Handgepäck mitzuführen. Ab einer gewissen Kapazität werden sie sogar ganz verboten.

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier