Ersatzakkus sollte man nur im Handegepäck mitnehmen.

Risiko Lithium-Batterien

Viele Reisende tragen Ersatzakkus für ihre mobilen Geräte in ihrem Gepäck mit. Das kann für Airlines gefährlich sein.

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Die australische Luftfahrtbehörde (CASA) hat ihre Passagiere davor gewarnt, Lithium-Ionen-Batterien mit sich zu führen. Hauptsächlich sind das etwa Akkus von Handys, Laptops, Kameras oder Mp3-Playern. Oft haben Passagiere Ersatzakkus im Reisegepäck. Das ist laut CASA ein Risiko. Die Behörde rät den Passagieren stattdessen dazu, die Akkus in der Kabine mit sich zu führen.

Der Grund: Unter bestimmten Voraussetzungen, die unter anderem auch während eines Fluges gegeben sein könnten, besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Daraus könne dann ein Brand entstehen, der zu einem Unfall führt. «Das Kabinenpersonal ist für solche Zwischenfälle vorbereitet», sagt CASA-Sicherheitschef John McCormick laut The Australian. Auch wenn es noch keinen ernsthaften Zwischenfall gegeben habe - Berichte über Hitze- oder Rauchentwicklung nach solche Kurzschlüssen habe die Behörde schon erhalten.

Auch die US-Luftfahrtbehörde FAA beschäftigt das Thema. 113 Zwischenfälle, die auf irgendeine Weise mit den Lithium-Batterien zusammenhängen zählte die FAA zwischen 1991 und 2010. Auch beim Absturz eines UPS-Frachters, der in Folge einer Rauchentwicklung im Cockpit passierte, wird vermutet, dass Batterien involviert waren.

Bei einigen Airlines, etwa Virgin Australia ist es den Passagieren bereits vorgeschrieben, Ersatzakkus im Handgepäck mitzuführen. Ab einer gewissen Kapazität werden sie sogar ganz verboten.

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