Das Modell CS300 der C-Series: Rund zwanzig Plätze mehr.

Lion Air hat Lust auf die C-Series

Die indonesische Fluglinie verhandelt mit Bombardier über einen Großeinkauf der C-Series. Genau diesen Schub brauch Bombardier für sein Programm.

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Zuerst will Rusdi Kirana das Flugzeug kennenlernen. «Ich bin an einem Kauf der CS300 interessiert», schrieb der Chef von Lion Air letzte Woche an die Nachrichtenagentur Reuters. Wie viele Exemplare des größeren Modells der C-Series er erstehen will, ist noch unklar. Das könne er erst sagen, wenn er mehr über das Flugzeug erfahren habe, so Kirana. Den ersten Schritt dazu hat er getan. Der Manager besichtigte vergangenen Mittwoch (25. September) Bombardiers C-Series-Werk in Mirabel bei Montréal. Danach gab er sich begeistert. «Das Flugzeug hat meine Erwartungen übertroffen», sagte Kirana.

Nun verhandeln Bombardier und Lion Air offiziell. Käme es zu einem Abschluss, wäre das der dringend benötigte Schub für die C-Series. Der Erstflug des Flugzeuges Mitte September klappte zwar perfekt. Dennoch kamen seither noch keine weiteren Bestellungen herein. Bislang sammelte Bombardier erst 177 Order ein. Das Ziel war es aber, bis Mitte 2014 300 Maschinen abgesetzt zu haben.

Lion Air wäre der größte Kunde

Eines ist klar: Lion Air würde zum bislang größten Kunden der C-Series. Bislang war die Republic Airways Holdings der gewichtigste Kunde. Sie bestellte 40 Flieger und sicherte sich eine Option für weitere 40 Stück. Kirana erklärte nun, man sei an einer hohen zweistelligen Stückzahl interessiert. Die Verhandlungen würden indes noch Monate dauern, wie die beiden Parteien erklärten.

Die CS100 kann in der Standardkonfiguration 110 Passagiere aufnehmen, die CS300 hat Platz für 135 Reisende. Maximal kann sie gar 160 Menschen transportieren. Die größere Variante der C-Series von Bombardier ist mit 38,7 Metern 3,7 Meter länger als die kleinere. Beide haben eine maximale Reichweite von 5463 Kilometern.

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