Passagier von Level: Das Interieur der Flugzeuge soll bei allen Einheiten vereinheitlicht werden.

Nutzung durch andere AirlinesLevel könnte Franchise-Marke werden

Die neue Billigairline von IAG könnte dem Konzern noch auf andere Weise als mit zahlenden Passagieren Geld einbringen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Start von Level in Wien war überraschend. Viele Beobachter fragten sich: Warum nutzt Mutterkonzern International Airlines Group IAG die Marke plötzlich für Kurz- und Mittelstreckenflüge? Sie war schließlich extra für billige Flüge von Europa nach Übersee eingeführt worden. Für kürzere Strecken hatte IAG bereits die spanische Vueling. Nun ist klar: Der Konzern hat mit Level noch mehr vor.

Unter anderem soll Level nicht ganz so ultrabillig positioniert sein wie Vueling, ist der Präsentation von IAG zu entnehmen, welche am Investorentag vergangene Woche veröffentlicht wurde. Kunden der Fluggesellschaft, so die Überlegung des britisch-spanischen Konzerns seien auch mal bereit, etwas für Zusatzleistungen zu zahlen. Bei Vueling geh es in erster Linie um den Preis.

Marke könnte von anderen genutzt werden

Doch das ist nicht alles. Bei der Präsentation erwähnte das Management von IAG laut dem Portal Austrian Aviation, dass Level auch als Franchisemarke genutzt werden kann. Marke, Technologie und Betrieb könnten dann von anderen Fluglinien gegen Entgelt verwendet werden - so wie man es von McDonald's oder Remax kennt.

Level Austria sei dafür ein Testlauf, wenngleich dieser im eigenen Konzern stattfindet. Anisec, die österreichische Gesellschaft, hinter Level in Wien, wird von IAG denn auch als «Franchisenehmerin» bezeichnet- wenn auch als interne. Anders als etwa Level Frankreich, die als normale Konzerntochter aufgeführt wird.

Kabine wird erneuert

Das Franchisekonzept ist IAG nicht fremd. Auch die Marke British Airways wird teils von Franchisenehmern genutzt – etwa von Sun-Air. Die dänische Airline ist mit ihren Dornier 328 zum Beispiel ab Friedrichshafen unterwegs nach Hamburg und Düsseldorf. Auch die südafrikanische Comair fliegt unter anderem mit der Marke British Airways.

Die Flotte von Level Austria soll von derzeit vier auf sieben Flugzeuge im Sommer 2019 wachsen. Das Interieur wird zudem erneuert und mehr dem der Langstreckenflotte von Level angepasst werden. Aus diesem Grund werden offenbar auch Frequenzen im Winterflugplan heruntergefahren.

Mehr zum Thema

Sun-Air ist unabhängig, fliegt aber als Franchise von British Airways.

Sun-Air und die Liebe zur Dornier 328 Jet

ticker-oesterreich

Österreich hat mit Charterflügen 560 Personen aus Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeflogen

ticker-oesterreich

Österreich plant ersten Charterflug aus Muscat für Mittwoch

ticker-ryanair

Ryanair streicht neun Österreich-Routen

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil