Passagier von Level: Das Interieur der Flugzeuge soll bei allen Einheiten vereinheitlicht werden.

Nutzung durch andere AirlinesLevel könnte Franchise-Marke werden

Die neue Billigairline von IAG könnte dem Konzern noch auf andere Weise als mit zahlenden Passagieren Geld einbringen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Start von Level in Wien war überraschend. Viele Beobachter fragten sich: Warum nutzt Mutterkonzern International Airlines Group IAG die Marke plötzlich für Kurz- und Mittelstreckenflüge? Sie war schließlich extra für billige Flüge von Europa nach Übersee eingeführt worden. Für kürzere Strecken hatte IAG bereits die spanische Vueling. Nun ist klar: Der Konzern hat mit Level noch mehr vor.

Unter anderem soll Level nicht ganz so ultrabillig positioniert sein wie Vueling, ist der Präsentation von IAG zu entnehmen, welche am Investorentag vergangene Woche veröffentlicht wurde. Kunden der Fluggesellschaft, so die Überlegung des britisch-spanischen Konzerns seien auch mal bereit, etwas für Zusatzleistungen zu zahlen. Bei Vueling geh es in erster Linie um den Preis.

Marke könnte von anderen genutzt werden

Doch das ist nicht alles. Bei der Präsentation erwähnte das Management von IAG laut dem Portal Austrian Aviation, dass Level auch als Franchisemarke genutzt werden kann. Marke, Technologie und Betrieb könnten dann von anderen Fluglinien gegen Entgelt verwendet werden - so wie man es von McDonald's oder Remax kennt.

Level Austria sei dafür ein Testlauf, wenngleich dieser im eigenen Konzern stattfindet. Anisec, die österreichische Gesellschaft, hinter Level in Wien, wird von IAG denn auch als «Franchisenehmerin» bezeichnet- wenn auch als interne. Anders als etwa Level Frankreich, die als normale Konzerntochter aufgeführt wird.

Kabine wird erneuert

Das Franchisekonzept ist IAG nicht fremd. Auch die Marke British Airways wird teils von Franchisenehmern genutzt – etwa von Sun-Air. Die dänische Airline ist mit ihren Dornier 328 zum Beispiel ab Friedrichshafen unterwegs nach Hamburg und Düsseldorf. Auch die südafrikanische Comair fliegt unter anderem mit der Marke British Airways.

Die Flotte von Level Austria soll von derzeit vier auf sieben Flugzeuge im Sommer 2019 wachsen. Das Interieur wird zudem erneuert und mehr dem der Langstreckenflotte von Level angepasst werden. Aus diesem Grund werden offenbar auch Frequenzen im Winterflugplan heruntergefahren.

Mehr zum Thema

Sun-Air ist unabhängig, fliegt aber als Franchise von British Airways.

Sun-Air und die Liebe zur Dornier 328 Jet

ticker-oesterreich

Österreich modernisiert Luftfahrtgesetz und Drohnenregeln

ticker-ryanair

Österreich: Oberster Gerichtshof erklärt 14 Zusatzgebühren von Ryanair für unzulässig

ticker-oesterreich

Österreich stellt Luftfahrtbranche jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung

Video

skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin