Passagier von Level: Das Interieur der Flugzeuge soll bei allen Einheiten vereinheitlicht werden.

Nutzung durch andere AirlinesLevel könnte Franchise-Marke werden

Die neue Billigairline von IAG könnte dem Konzern noch auf andere Weise als mit zahlenden Passagieren Geld einbringen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Start von Level in Wien war überraschend. Viele Beobachter fragten sich: Warum nutzt Mutterkonzern International Airlines Group IAG die Marke plötzlich für Kurz- und Mittelstreckenflüge? Sie war schließlich extra für billige Flüge von Europa nach Übersee eingeführt worden. Für kürzere Strecken hatte IAG bereits die spanische Vueling. Nun ist klar: Der Konzern hat mit Level noch mehr vor.

Unter anderem soll Level nicht ganz so ultrabillig positioniert sein wie Vueling, ist der Präsentation von IAG zu entnehmen, welche am Investorentag vergangene Woche veröffentlicht wurde. Kunden der Fluggesellschaft, so die Überlegung des britisch-spanischen Konzerns seien auch mal bereit, etwas für Zusatzleistungen zu zahlen. Bei Vueling geh es in erster Linie um den Preis.

Marke könnte von anderen genutzt werden

Doch das ist nicht alles. Bei der Präsentation erwähnte das Management von IAG laut dem Portal Austrian Aviation, dass Level auch als Franchisemarke genutzt werden kann. Marke, Technologie und Betrieb könnten dann von anderen Fluglinien gegen Entgelt verwendet werden - so wie man es von McDonald's oder Remax kennt.

Level Austria sei dafür ein Testlauf, wenngleich dieser im eigenen Konzern stattfindet. Anisec, die österreichische Gesellschaft, hinter Level in Wien, wird von IAG denn auch als «Franchisenehmerin» bezeichnet- wenn auch als interne. Anders als etwa Level Frankreich, die als normale Konzerntochter aufgeführt wird.

Kabine wird erneuert

Das Franchisekonzept ist IAG nicht fremd. Auch die Marke British Airways wird teils von Franchisenehmern genutzt – etwa von Sun-Air. Die dänische Airline ist mit ihren Dornier 328 zum Beispiel ab Friedrichshafen unterwegs nach Hamburg und Düsseldorf. Auch die südafrikanische Comair fliegt unter anderem mit der Marke British Airways.

Die Flotte von Level Austria soll von derzeit vier auf sieben Flugzeuge im Sommer 2019 wachsen. Das Interieur wird zudem erneuert und mehr dem der Langstreckenflotte von Level angepasst werden. Aus diesem Grund werden offenbar auch Frequenzen im Winterflugplan heruntergefahren.

Mehr zum Thema

Sun-Air ist unabhängig, fliegt aber als Franchise von British Airways.

Sun-Air und die Liebe zur Dornier 328 Jet

ticker-oesterreich

Österreich stellt Luftfahrtbranche jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung

ticker-oesterreich

Österreich fängt zwei Mal Militärflugzeuge der USA mit Eurofightern ab

ticker-oesterreich

Österreich hat mit Charterflügen 560 Personen aus Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeflogen

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies