Passagier von Level: Das Interieur der Flugzeuge soll bei allen Einheiten vereinheitlicht werden.

Nutzung durch andere AirlinesLevel könnte Franchise-Marke werden

Die neue Billigairline von IAG könnte dem Konzern noch auf andere Weise als mit zahlenden Passagieren Geld einbringen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Start von Level in Wien war überraschend. Viele Beobachter fragten sich: Warum nutzt Mutterkonzern International Airlines Group IAG die Marke plötzlich für Kurz- und Mittelstreckenflüge? Sie war schließlich extra für billige Flüge von Europa nach Übersee eingeführt worden. Für kürzere Strecken hatte IAG bereits die spanische Vueling. Nun ist klar: Der Konzern hat mit Level noch mehr vor.

Unter anderem soll Level nicht ganz so ultrabillig positioniert sein wie Vueling, ist der Präsentation von IAG zu entnehmen, welche am Investorentag vergangene Woche veröffentlicht wurde. Kunden der Fluggesellschaft, so die Überlegung des britisch-spanischen Konzerns seien auch mal bereit, etwas für Zusatzleistungen zu zahlen. Bei Vueling geh es in erster Linie um den Preis.

Marke könnte von anderen genutzt werden

Doch das ist nicht alles. Bei der Präsentation erwähnte das Management von IAG laut dem Portal Austrian Aviation, dass Level auch als Franchisemarke genutzt werden kann. Marke, Technologie und Betrieb könnten dann von anderen Fluglinien gegen Entgelt verwendet werden - so wie man es von McDonald's oder Remax kennt.

Level Austria sei dafür ein Testlauf, wenngleich dieser im eigenen Konzern stattfindet. Anisec, die österreichische Gesellschaft, hinter Level in Wien, wird von IAG denn auch als «Franchisenehmerin» bezeichnet- wenn auch als interne. Anders als etwa Level Frankreich, die als normale Konzerntochter aufgeführt wird.

Kabine wird erneuert

Das Franchisekonzept ist IAG nicht fremd. Auch die Marke British Airways wird teils von Franchisenehmern genutzt – etwa von Sun-Air. Die dänische Airline ist mit ihren Dornier 328 zum Beispiel ab Friedrichshafen unterwegs nach Hamburg und Düsseldorf. Auch die südafrikanische Comair fliegt unter anderem mit der Marke British Airways.

Die Flotte von Level Austria soll von derzeit vier auf sieben Flugzeuge im Sommer 2019 wachsen. Das Interieur wird zudem erneuert und mehr dem der Langstreckenflotte von Level angepasst werden. Aus diesem Grund werden offenbar auch Frequenzen im Winterflugplan heruntergefahren.

Mehr zum Thema

Sun-Air ist unabhängig, fliegt aber als Franchise von British Airways.

Sun-Air und die Liebe zur Dornier 328 Jet

ticker-oesterreich

Österreich hat mit Charterflügen 560 Personen aus Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeflogen

ticker-oesterreich

Österreich plant ersten Charterflug aus Muscat für Mittwoch

ticker-ryanair

Ryanair streicht neun Österreich-Routen

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin