Lauda-Jet: Die Angestellten sind sauer.

Nach ZwischenfallLauda im Visier der Behörden

Die österreichische Luftfahrtbehörde ist nicht zufrieden damit, wie die Ryanair-Tochter einen Zwischenfall handhabte. Lauda droht eine Geldstrafe.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zunächst schien es, als handle es sich um einen gewöhnlichen und nicht besonders dramatischen Zwischenfall. Ein Airbus A320 von Lauda musste am 25. November in Dublin bleiben. Wegen technischer Probleme auf dem Flug aus Wien konnte die Maschine mit der Kennung OE-LOX den Rückflug nicht antreten.

Wie sich nun herausstellte, waren die Probleme offenbar größer. Kurz nach dem Start in Wien war der Funk gestört. Am Boden konnte man die Funksprüche der Piloten zwar hören, doch im Cockpit kamen die Antworten nicht an. Irgendwann fanden die Piloten dann laut der Zwischenfall-Datenbank Aviation Herald eine funktionierende Frequenz und setzten den Flug fort.

Eine hohe Geldstrafe droht

Das gefällt der Behörde Austro Control laut dem Portal Austrian Wings nicht. Weil die Crew nicht umkehrte, um das Problem zu beheben, droht Lauda eine hohe Geldstrafe. Zudem steht die österreichische Ryanair-Tochter nun «unter unserer erhöhten Aufsicht», so ein Sprecher von Austro Control zum Portal.

Wegen der schärferen Kontrollen sei auch die Wartung einer Maschine der Mutter Ryanair in Wien unterbrochen worden. Was genau die Probleme dabei waren, erklärte die Behörde nicht. Lauda bestätigte, dass es zu einem Unterbruch gekommen war, der aber nur einen «kurzen Augenblick» gedauert habe. Bis zum Erscheinen dieses Artikels steht eine Stellungnahme von Lauda noch aus.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Lauda: Die Stimmung ist angespannt.

Betriebsrat von Lauda stellt Forderungen an Führung

Lauda-Jet: Die Angestellten sind sauer.

Betriebsrat von Lauda zieht vor Gericht

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil