Ankunft des Erstfluges von Lattitude Hub auf den Kanaren: Glücklichere Zeiten.

Lattitude HubNeue Kanaren-Airline stoppt Flüge schon nach wenigen Tagen

Wenige Tage nach dem Erstflug hat Lattitude Hub ihre Flüge schon wieder eingestellt. Die neue kanarische Fluggesellschaft plant einen Neustart im Herbst.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Geschmückt mit den Flaggen der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren und Teneriffas landete am 23. Juli der Airbus A319 mit dem Kennzeichen EC-NMO am Aeropuerto de Tenerife Sur. Lattitude Hub hatte damit ihren Erstflug erfolgreich absolviert. Die Kanarischen Inseln seien jetzt viel besser ans spanische Festland angebunden, freuten sich die Verantwortlichen.

Die neue Fluggesellschaft plante in einem ersten Schritt drei wöchentliche Verbindungen nach Festland-Spanien. Doch es blieb nach dem Jungfernflug bei drei Flügen insgesamt. Ein Mal flog Lattitude Hub von Teneriffa nach Vigo, danach wieder zurück und dann noch ein Mal nach Madrid. Seither steht das einzige Flugzeug am Flughafen der spanischen Hauptstadt. Man habe den Flugbetrieb unterbrochen, teilt Lattitude Hub mit.

Spanien vielerorts wieder Risikogebiet

Als Grund für den Flugstopp nennt die Airline die schwache Nachfrage nach Urlaub auf den Kanarischen Inseln. Bürger vom spanischen Festland würden sich wegen der Pandemie nicht trauen, Ferien zu buchen, so Lattitude Hub. Zusätzlich kämen die Stornierungen aus anderen Ländern, wo Spanien wieder als Covid- Risikogebiet gilt. Die Hotels auf Teneriffa seien daher nur zu 45 Prozent belegt und auch das nur wegen innenkanarischer Touristen.

Lattitude Hub will aber voraussichtlich im Oktober wieder starten. Geplant sind dann wieder Flüge von Teneriffa nach Madrid, Vigo in Nordwesten Spaniens und Bilbao im Baskenland. Man plane jedoch bereits einen Ausbau des Streckennetzes während der Wintersaison. Auch zusätzliche Frequenzen erwäge man.

Weniger von Reiseveranstaltern abhängig

Lattitude Hub wurde von 14 Hotelunternehmern aus Teneriffa und La Palma gegründet, um Touristen auf die Kanarischen Inseln zu bringen und weniger von Reiseveranstaltern abhängig zu sein. Ursprünglich sollte die neue Fluglinie Canarian Airways heißen, doch kurz vor dem Start wurde der Name geändert. Der Provinzrat der Insel Teneriffa hat sich mit einer Investition von 700.000 Euro am Projekt beteiligt.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Lattitude beim Vulkan Teide: Start mit neuem Namen.

Canarian Airways heißt doch nicht Canarian Airways

Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro (links) und Gran Canaria (rechts): Auf Touristen angewiesen.

Kanareninseln bekommen eigene Fluggesellschaft

Erstmals überhaupt flog am 30. April 1913 ein Flugzeug auf die Kanarischen Inseln. Pilot Léonce Garnier begeisterte mit seiner Blériot XI die Bevölkerung von Gran Canaria mit seinen Künsten.

Hundert Jahre Kanaren-Flüge

Flughafen A Coruna: Auch der Tower in der nordspansichen Stadt wird von einem privaten Anbieter besetzt.

Fluglotsen in Spanien: Unterbesetzung, Überstunden und mangelnde Konzentration

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack