Ankunft des Erstfluges von Lattitude Hub auf den Kanaren: Glücklichere Zeiten.

Lattitude HubNeue Kanaren-Airline stoppt Flüge schon nach wenigen Tagen

Wenige Tage nach dem Erstflug hat Lattitude Hub ihre Flüge schon wieder eingestellt. Die neue kanarische Fluggesellschaft plant einen Neustart im Herbst.

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Geschmückt mit den Flaggen der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren und Teneriffas landete am 23. Juli der Airbus A319 mit dem Kennzeichen EC-NMO am Aeropuerto de Tenerife Sur. Lattitude Hub hatte damit ihren Erstflug erfolgreich absolviert. Die Kanarischen Inseln seien jetzt viel besser ans spanische Festland angebunden, freuten sich die Verantwortlichen.

Die neue Fluggesellschaft plante in einem ersten Schritt drei wöchentliche Verbindungen nach Festland-Spanien. Doch es blieb nach dem Jungfernflug bei drei Flügen insgesamt. Ein Mal flog Lattitude Hub von Teneriffa nach Vigo, danach wieder zurück und dann noch ein Mal nach Madrid. Seither steht das einzige Flugzeug am Flughafen der spanischen Hauptstadt. Man habe den Flugbetrieb unterbrochen, teilt Lattitude Hub mit.

Spanien vielerorts wieder Risikogebiet

Als Grund für den Flugstopp nennt die Airline die schwache Nachfrage nach Urlaub auf den Kanarischen Inseln. Bürger vom spanischen Festland würden sich wegen der Pandemie nicht trauen, Ferien zu buchen, so Lattitude Hub. Zusätzlich kämen die Stornierungen aus anderen Ländern, wo Spanien wieder als Covid- Risikogebiet gilt. Die Hotels auf Teneriffa seien daher nur zu 45 Prozent belegt und auch das nur wegen innenkanarischer Touristen.

Lattitude Hub will aber voraussichtlich im Oktober wieder starten. Geplant sind dann wieder Flüge von Teneriffa nach Madrid, Vigo in Nordwesten Spaniens und Bilbao im Baskenland. Man plane jedoch bereits einen Ausbau des Streckennetzes während der Wintersaison. Auch zusätzliche Frequenzen erwäge man.

Weniger von Reiseveranstaltern abhängig

Lattitude Hub wurde von 14 Hotelunternehmern aus Teneriffa und La Palma gegründet, um Touristen auf die Kanarischen Inseln zu bringen und weniger von Reiseveranstaltern abhängig zu sein. Ursprünglich sollte die neue Fluglinie Canarian Airways heißen, doch kurz vor dem Start wurde der Name geändert. Der Provinzrat der Insel Teneriffa hat sich mit einer Investition von 700.000 Euro am Projekt beteiligt.

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