Economy-Passagiere bei Lufthansa: Ein Sandwich lässt sich auch ohne fremde Hilfe verspeisen.

LangstreckenflügeLufthansa ersetzt zweite Mahlzeit durch Sandwich

Es geht um Kosten und die Umwelt: Lufthansa führt Ende November ein neues Economy-Servicekonzept auf Langstreckenflügen ein. Etwas fällt weg und etwas kommt hinzu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auf mehr als 80 Flügen fanden in den vergangenen Monaten Tests statt. Die Flugbegleiter von Lufthansa haben dabei verschiedene Szenarien durchgespielt. Und inzwischen wurde das Feedback der Passagiere ausgewertet. Die Resultate mündeten in ein neues Servicekonzept für die Economy Class auf der Langstrecke. Es wird am 28. November eingeführt, wie ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt.

Die Änderung wird einige verärgern, andere erfreuen. Denn auf langen Flügen wird die zweite, kleinere meist warme, auf kürzeren Flügen auch kalte Mahlzeit abgeschafft, die bisher auf einem Tablett serviert wurde. «Neu gibt es anstelle ein wertiges, kaltes Sandwich», so der Sprecher. Ein Großteil der Kunden begrüße die Möglichkeit, die Mahlzeit entweder sofort zu verzehren oder für den weiteren Reiseweg einpacken zu können.

«Chicken or Pasta?» bleibt

Bei der ersten Mahlzeit bleibt dagegen alles beim Alten. Die Passagiere bekommen weiterhin die Wahl zwischen zwei Menüs. Das berühmt-berüchtigte «Chicken or Pasta?» wird so oder ähnlich also weiterhin an Bord der Lufthansa-Flugzeuge erklingen.

Zudem gibt es auch ein Mehr. Alle Economy-Reisende bekommen künftig am Anfang des Fluges eine Halbliterflasche Wasser. Dieser Service war bisher den Passagieren in der Business Class und Premium Economy vorenthalten. Ziel des neuen Servicekonzeptes sei es, den «Kunden ein flottenübergreifendes Cateringkonzept» auf Langstreckenflügen anzubieten, erklärt der Lufthansa-Sprecher.

Weniger Müll

Zudem sei der Wegfall der zweiten warmen Mahlzeit auch aus Umweltaspekten positiv. «Es fällt weniger Verpackungsmüll an.» Bei den Wasserflaschen setzte man darüber hinaus auf 100 Prozent recycelbare Pet-Flaschen.

Doch es geht vor allem auch ums Sparen. Einerseits fallen Kosten beim Catering weg, andererseits muss Lufthansa weniger Gewicht laden, was Treibstoff spart. Zudem hat Lufthansa schon früher beschlossen, die Zahl der Flugbegleiter auf allen Flügen mit A330, A340 und A350  zu reduzieren - von zehn auf neun. Dadurch ist ein Service wie bisher gar nicht mehr möglich.

[poll id="86"]

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Lufthansa: Der zweite Purser kann sich weiterhin auf Spezialaufgaben konzentrieren.

Lufthansa bürdet Pursern doch nicht mehr Arbeit auf

So aß man an Bord von Handley Page. Aufnahme aus den 1920er-Jahren.

Wie das Essen ins Flugzeug kam

Willkommen-Drinks: Werden bei Delta auf Langstreckenflügen bald auch in der Economy-Klasse verteilt.

Delta bringt Willkommensdrinks zurück in die Economy

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg