Abgedeckte Sonden an einem gelagerten Flugzeug: Müssen genau überprüft werden.

Easa mahntLange Standzeiten während Corona können Probleme machen

Hunderte von Flugzeugen waren für lange Zeit eingelagert. Werden sie vor der Wiederinbetriebnahme nicht genauestens geprüft, kann das zu Problemen führen, warnt die europäische Luftfahrtbehörde Easa.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sie standen auf Vorfeldern, Rollwegen und mitunter auch Pisten: Fast 7200 Flugzeuge wurden im April 2020 europaweit geparkt, nachdem der Ausbruch der Covid-19-Pandemie den Flugverkehr hatte zusammenbrechen lassen. Im Sommer reduzierte sich die Zahl der ungenutzten Flieger auf rund 3500, um im Winter wieder auf fast 5000 anzusteigen. Das zeigen Zahlen von Eurocontrol.

Jetzt holen die europäischen Airlines wieder Flugzeuge von den Parkplätzen. Alleine seit Mai wurden mehr als 800 Fliege reaktiviert. Die europäische Luftfahrtbehörde Easa mahnt Fluggesellschaften aber, dabei besonders vorsichtig zu sein.

«Alarmierender Trend»

Man habe «einen alarmierenden Trend bei der Anzahl von Berichten über unzuverlässige Geschwindigkeits- und Höhenangaben während des ersten Flugs [...] festgestellt», schrieb sie schon im vergangenen August, als erstmals im größerem Stil Flugzeuge zurückgeholt worden waren. Dies habe zu einer Reihe von abgebrochenen Starts und Flugabbrüchen geführt, so die Easa. Schuld daran ist die Standzeit.

Sie könne dazu führen, dass sie sogenannten Pitotrohre oder Pitotsonden trotz Abdeckung verstopfen - weil Staub eindringt oder sich Insekten einnisten. Diese kleinen Rohre messen die Geschwindigkeit. Kann keine Luft mehr in sie strömen, können  auch keine korrekten Angaben mehr liefern. Es sei deshalb enorm wichtig, vor der Wiederinbetriebnahme genau darauf zu achten, so die europäische Luftfahrtbehörde. Auch andere solche Messgeräte könnten Probleme machen.

«Reine Vorsichtsmaßnahme»

In der Folge ordnete die Easa weitere Untersuchungen an. Und dabei fand man heraus, dass das Problem verunreinigter Pitotsonden die Stabilität beim Start beeinträchtigen kann. Das haben Computersimulationen ergeben. Im Flug ist das jedoch noch nie passiert.

Dennoch forderte die Easa Betreiber von Flugzeugen der Airbus-A320-Familie auf, ihre Handbücher anzupassen und die zurückgeholten Flugzeuge genau zu prüfen, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Mehr zum Thema

Vier Embraer E190 von Helvetic Airways...

Auch geparkte Flieger brauchen viel Aufmerksamkeit

18 Stunden Flughafenfeeling

18 Stunden Flughafenfeeling

Cockpit einer Brussels Airlines Maschine: Die Airline aus Belgien reaktiviert immer mehr Kabinenmitglieder und Flugzeuge.

Wie eine Airline den Betrieb hochfährt

Airbus A320 mit dem Kennzeichen HB-IJN: Bald wieder in Zürich.

Swiss hat noch drei Airbus A320 in Jordanien stehen

Video

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.
Er flog bereits für die albanische Regierung. Jetzt geht der Airbus A319 mit dem Kennzeichen TC-GVC ganz von der Türkei an Albanien - als Geschenk.
Timo Nowack
Timo Nowack
hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies