Embraer von Austral: Eine Maschine der Airline musste warten - in der Luft.

Vorfall in ArgentinienKontrollturm antwortet dem Piloten nicht

Der Flughafen im argentinischen La Rioja öffnet am Morgen um 7 Uhr. Eine Austral-Maschine wollte fünf Minuten früher landen - bekam aber keine Antwort vom Tower.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Flug AU2438 der argentinischen Regionalfluggesellschaft Austral Líneas Aéreas nahm am vergangenen Wochenende Kurs auf den Flughafen der Stadt La Rioja im Nordwesten des Landes. Die vorgesehene Ankunftszeit war 7.30 Uhr. Doch die Maschine aus Buenos Aires kam bereits um 6.55 Uhr an. Der Flughafen ist erst ab 7 Uhr geöffnet.

Der Pilot meldete sich beim Kontrollturm in La Rioja, bekam aber keine Antwort. So musste er die Embraer E190 rund acht Minuten in der Luft halten, bevor er schließlich doch die Erlaubnis zur Landung bekam. Er verlieh seinem Ärger schließlich per Kabinendurchsage Ausdruck, wie argentinische Medien unter Berufung auf die Tonaufnahme eines Passagiers berichten. Der Pilot sprach demnach von einer «Schande».

Fluglotsen wehren sich

Er sagte, der gesunde Menschenverstand würde es gebieten, dass die Fluglotsen eine Stunde vor Öffnung am Flughafen sein müssten - das sei aber nicht geschehen. Um 7.01 Uhr bekam er dann die Genehmigung zum Landen. Ein Vertreter der Fluglotsen-Vereinigung Acta widersprach gegenüber der Zeitung El Cronista und sagte, wenn ein Flugzeug zu früh ankomme, sei das ein Problem der Airline, die ihre Flüge nicht gut plane.

Für solche Situationen würden aber immer die Fluglotsen verantwortlich gemacht. «Das passiert zum Beispiel oft am Flughafen von San Juan, wo die Flugzeuge immer zu früh ankommen», sagte Acta-Mann Gustavo Quiroga. Außerdem müssten die Lotsen nicht eine Stunde vorher erscheinen, sondern lediglich 15 Minuten. Er bestritt auch Spekulationen, wonach das Tower-Personal in La Rioja eingeschlafen sei.

Nicht 24 Stunden besetzt

Für Eana, den Luftfahrtdienstleister des Transportministeriums, äußerte sich der regionale Leiter Esteban Mendoza. Gegenüber dem Fernsehsender TN sagte er, der Tower sei besetzt gewesen. Mendoza ergänzte, dass Flughäfen mit wenig Flugverkehr nicht 24 Stunden besetzt seien. Laut TN landen nur zwei Flüge pro Tag in La Rioja. Mendoza bestätigte auch, dass die Fluglotsen erst 15 Minuten vorher eintreffen müssten.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies