Letzte Aktualisierung: um 20:42 Uhr
Partner von  

38 Flugzeuge

Kuwait Airways plant große Bestellung bei Airbus

Die Nationalairline des arabischen Staates will sich neue Flugzeuge anschaffen. Der Auftrag von Kuwait Airways geht offenbar an Airbus.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Boeing 777 von Kuwait Airways: Die Flotte soll erweitert werden.

In hiesigen Breitengraden sorgt Kuwait Airways gerade mit einem Gerichtsurteil für Schlagzeilen. Ein israelischer Staatsbürger hatte gegen die Fluggesellschaft geklagt, weil sie sich geweigert hat den Mann von Frankfurt via Kuwait nach Bangkok zu befördern. Das Oberlandesgericht Frankfurt bestätigte vergangene Woche aber ein früheres Urteil der Vorinstanz, wonach der Mann kein Recht auf Beförderung und eine Entschädigung wegen Diskriminierung hat.

Jetzt wird sogar ein Landeverbot in Deutschland gefordert. Kuwait Airways kümmert das offensichtlich wenig. Die Nationalairline des Staates in Vorderasien plant in den kommenden zwei Wochen, eine große Bestellung bei Airbus zu platzieren. Das sagte Aufsichtsratspräsident Yousef Al Jassim der Zeitung Al-Qabas.

Aktuell 26 Flugzeuge

Konkret plant Kuwait Airways eine Order von 38 Flugzeugen. Um welche Modelle es sich handelt, verriet Al Jassim nicht. Vor fünf Jahren hat die Fluglinie bereits eine Bestellung für 15 Airbus A320 Neo und zehn A350-900 aufgegeben, diese aber später auf Eis gelegt und sich zehn Boeing 777-300 ER angeschafft.

Die neue Order gehört zum Plan, die Flotte bis 2026 rundum zu erneuern. So hat Kuwait Airways bereits damit begonnen, ältere Flugzeuge zu verkaufen. Auch geleaste Maschinen will die Fluglinie loswerden. Aktuell besteht die Flotte aus 26 Flugzeugen, zehn Airbus A320, zehn Boeing 777, fünf Airbus A330 und einer Boeing 747.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.