Der Ce-Liner wird 30 Tonnen mehr wiegen als ein Airbus A320. Deshalb braucht er mehr Auftrieb. Den bringt die speziell geformte Tragfläche, den die Forscher C-Wing nennen.

Flugzeuge ohne Emissionen

Deutsche Ingenieure präsentieren ein Passagierflugzeug, das ohne Kerosin auskommt. Der Elektroflieger soll schon in zwanzig Jahren erstmals abheben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist eine spannende Aufgabe. Das Bauhaus Luftfahrt in München arbeitet mit seinen Wissenschaftlern an einem vollständig elektrisch angetriebenen Kurzstrecken-Passagierflugzeug. «Die von der EU-Kommission festgesetzten Ziele entwickelten sich immer stärker zu einem wesentlichen Treiber der Arbeiten unserer Forschungsbereiche», erklärt der technische Leiter Mirko Hornung. Nun liegt die erste Konzeptstudie vor. «Die Forscher konnten Technologiesprünge identifizieren, die das rein elektrische Fliegen auch im kommerziellen Sektor weitaus realistischer erscheinen lassen, als heute allgemein angenommen wird», so die Forscher. Die gemeinsame Organisation von EADS, Liebherr-Aerospace und MTU Aero Engines sowie dem Bayerischen Wirtschaftsministerium erwartet deshalb die Markteinführung ihres Elektrofliegers bereits zwischen 2035 und 2040.

Ihr Flugzeug nennen die Forscher vom Bauhaus Luftfahrt Ce-Liner. Es ist ein Kurzstreckenflieger mit einer Reichweite von 1650 Kilometern Bei der Markteinführung. «Damit könnten 79 Prozent aller Flugbewegungen durchgeführt werden», so die deutschen Wissenschaftler. So käme der Flieger etwa von Frankfurt nach Sofia. Nach fünf Jahren Erfahrung erwarten sie dann bereits eine Reichweite von 2600 Kilometern. Das würde für einen Flug Frankfurt - Larnaca reichen. An Bord des Ce-Liners sollen 190 Passagiere Platz finden. Diese Kapazität wählten die Bauhaus-Forscher, weil das in ihren Augen die am häufigsten nachgefragte Flugzeuggröße der Zukunft sein wird. Und wenn er ohne Emissionen fliegen kann, dann ist das für die Airlines auch ein riesiger Kostenvorteil.

Erfahren Sie mehr Details zum Ce-Liner in unser oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Umstrukturierung: EADS heißt jetzt Airbus

An der Luftfahrtmesse in Farnborough im Juli bestellte die israelische Airline Arkia vier A321neo. Traditionell orderten Fluglinien aus Israel meist bei Boeing.

Airbus und der Schatten der Nazis

Einer der Airbus A330 der Royal Air Force: Bald mit VIP-Bereich?

Ein Airbus für Cameron

A350 bei der Ankunft in Toulouse am 23. Dezember: Es geht schleppend voran.

A350 kommt nur langsam voran

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier