Zuletzt besaß KLM noch zehn Boeing 747, sieben davon Passagiermaschinen. Nur noch British Airways und Lufthansa besitzen mehr Jumbo-Jets.

Bis 2021KLM behält ihre 747 ein bisschen länger

Eigentlich sollte in zwei Jahren Schluss sein. Doch KLM hat beschlossen, ihre letzte Boeing 747 erst 2021 stillzulegen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Niederländer stehen nicht abseits. Sie folgen dem generellen Trend in der Branche und legen ihre Boeing 747 still. Neuere Flugzeugtypen sind für Passagiere komfortabler, sie sind umweltfreundlicher und vor allem sind sie sparsamer. Dem kann sich auch KLM nicht entziehen.

Nur geht man bei KLM bei der Ausflottung des Jumbo-Jets behutsamer vor als anderswo. Und tritt dabei nun sogar nochmals auf die Bremse. Statt wie geplant in zwei Jahren wird die letzte 747 nun erst zum Ende des Sommerflugplans 2021 in Rente geschickt. Ein Sprecher von KLM bestätigt aeroTELEGRAPH einen entsprechenden Bericht des Fachportals Up in the Sky. Man optimiere die Flotte laufend und passe daher bei Bedarf auch den Ausflottungsfahrplan an.

Ersetzt durch Dreamliner und A350

KLM begann vor zwei Jahren mit der langsamen Verabschiedung der 747. Damals hatte die Fluggesellschaft noch 22 Jumbo-Jets in der Flotte. Inzwischen sind es nur noch 13. Vier davon sind klassische 747-400 und neun 747-400 Combi, die auch im Obderdeck Frachtcontainer mitführen kann.

Dieses Jahr dürften bei KLM wiederum rund drei 747 ausgeflottet werden. Die 13 verbliebenen Maschinen haben ein Durchschnittsalter von rund 24 Jahren. Ersetzt werden die Maschinen mit Boeing 787-9 und 787-10 Dreamliner sowie Airbus A350.

Anderswo ist man weiter

Viele Fluggesellschaften sind schon weiter. Delta, United, Singapore Airlines, Air France - sie alle und noch viele mehr haben ihre 747 längst ausgemustert. KLM ist trotz stetigem Abbau nach British Airways und Lufthansa heute noch die größte Betreiberin von Jumbo-Jets.

Mit dem letzten Flug im Jahr 2021 kann KLM zugleich ein rundes Jubiläum feiern. Am 16. Januar 1971 hatte die Fluggesellschaft ihren ersten Jumbo-Jet übernommen, es ware eine 747-200, die die Registrierung PH-BUA trug.

Aufnahmen der 747 bei KLM und der ersten Maschine der Niederländer sehen sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video.

Mehr zum Thema

Platz 7: Saudia – 7 Boeing 747.

Welche Airline noch am meisten Jumbo-Jets hat

Boeing 747-400 von Delta: Wird nicht mehr benötigt.

Große US-Airlines jetzt frei von Jumbo-Jets

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies