Boeing 747-400 von Delta: Wird nicht mehr benötigt.

Letzte 747 verabschiedetGroße US-Airlines jetzt frei von Jumbo-Jets

Mit Delta Air Lines hat die letzte Linienfluggesellschaft der USA ihre Passagier-Jumbo-Jets in Rente geschickt. Für die Fluglinie ist es allerdings nicht der erste 747-Abschied.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Oktober 1970 hob erstmals eine Boeing 747 von Delta Air Lines ab. Doch schon vier Jahre später erklärte die Fluggesellschaft die Jumbo-Jets für zu groß für ihre Routen und ließ sie an Boeing zurückgehen. So verabschiedete sich Delta im April 1977 von der letzten ihrer fünf 747. Doch es sollte nicht das letzte Goodbye für den Jumbo-Jet bleiben.

Denn durch die Übernahme von Northwest Airlines im Jahr 2008 erhielt Delta erneut Boeing 747. Und so gibt es nun einen zweiten Abschied: «Ihre königliche Erscheinung und ihr Wal-artiger Buckel haben seit den 1970er Jahren Eindruck auf die Welt gemacht, aber ihre Ära endet», schrieb die Fluglinie am 16. Dezember. An diesem Wochenende werde man sich endgültig verabschieden, wenn die letzte 747 einer US-Airline in den Ruhestand gehe.

Abschiedstour für Mitarbeiter

Der letzte Start von Detroit nach Seoul verzögerte sich schließlich von Sonntag auf Montagmorgen. Zurück in Detroit war die Boeing 747-451 auf Flug DL158 dann am Dienstagmittag (19. Dezember). Ab sofort bedient Delta die Route ausschließlich mit Airbus A350-900. Für Delta-Mitarbeiter gibt es am 19. und 20. Dezember noch eine 747-Abschiedstour mit Stopps in Detroit, Seattle, Atlanta und zuletzt in Minneapolis.

United Airlines hatte sich als vorletzte US-Fluggesellschaft schon Anfang November von ihrem letzten Jumbo-Jet verabschiedet. Somit wird die legendäre Königin der Lüfte 2018 aus den Passagierflotten der Linien-Fluggesellschaften der USA verschwunden sein. Ab dann gibt es die 747 in den USA nur noch als Fracht- und Militärmaschinen sowie bei Charterairlines und Wet-Lease-Anbietern.

Letzte Auslieferung wohl an Korean Air

Auch weltweit sind immer weniger Passagier-Jumbos unterwegs (sehen Sie hier, welche Airline noch am meisten 747 hat). Neue Bestellungen für den Riesenflieger sind nicht in Sicht. Die an Korean Air im Sommer ausgelieferte 747-8 dürfte somit wohl die letzte Passagierversion des Jumbo-Jets sein, die gebaut wurde.

Mehr zum Thema

Auktionsplattform: Die Flieger wurden bei Taobao versteigert.

Zwei Jumbos online versteigert

Boeing 747-8 I von Korean Air mit dem Kennzeichen HL7644: Vielleicht ist das die letzte je gebaute Passagier-Boeing-747.

Der wohl letzte Passagier-Jumbo

Die Boeing 747 mit der Seriennummer 23394 in der kalifornischen Wüste.

Burning-Man-Attraktion Boeing 747 geht auf letzte Reise

Boeing 747-400 F im Jahr 2016: Damals geleast von ASL Airlines Belgium.

Emirates setzt wieder auf Boeing 747

Video

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin