Flugbegleiterinnen von Royal Eswatini Airways: Bald in richtigen Flugzeugen unterwegs.

Royal Eswatini AirwaysKleines Königreich will mit neuer Nationalairline Armut lindern

Der Binnenstaat im südlichen Afrika will den Tourismus fördern. Deshalb macht er Royal Eswatini Airways zur neuen Nationalairline. Sie startet mit zwei Ex-Jets von Hop.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die meisten kennen das Land noch als Swaziland. Der alte Name führte aber immer wieder zu Verwechslungen. «Im Ausland nennen uns die Leute immer Switzerland», erklärte König Mswati III 2018 bei der Feier zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit. Deshalb kündigte er damals an, dass der offizielle Name des Binnenstaates im südlichen Afrika ab sofort Eswatini sei.

Das Königreich mit 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gehört nicht zu den ärmsten der Welt. Dennoch leben gemäß der Weltbank weiterhin 59 Prozent unterhalb der Armutsgrenze. Das will der König unter anderem mit der Entwicklung des Tourismus ändern. Ein Mittel dazu ist die Nationalairline. Sie existiert bereits. 1999 stellte sie aber ihren Betrieb ein und ist seither nur noch in der Bodenabfertigung und als Charterbroker aktiv.

Start mit zwei Embraer E145

Jetzt wird Royal Eswatini National Airways als Fluggesellschaft wiederbelebt. Noch in der ersten Hälfte von 2022 will sie Linienflüge aufnehmen. Dazu hat sie sich zwei ehemalige Embraer E145 beschafft, die früher einmal für Hop unterwegs waren. Die Fluglinie wird mit Eswatini Airlink im Wettbewerb stehen.

Royal Eswatini National Airways spezialisiert sich auf regionale Flüge im südlichen Afrika.  Als erste Ziele nannte Geschäftsführer Qiniso Dhlamini kürzlich Johannesburg, Durban und Kapstadt in Südafrika sowie Harare in Zimbabwe. «Unsere nationale Fluggesellschaft wird wettbewerbsfähige Preise für alle Strecken anbieten», so der Manager gemäß der Zeitung The Times of Swaziland. Geplant sind zur Ergänzung Codeshare-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Mitten in der Wildnis: Der neue internationale Flughafen von Swasiland liegt 80 Kilometer vor der Hauptstadt.

Swasiland streitet um Airline

Mswati III soll einen ausufernden Lebensstil pflegen.

Empörung über königlichen Jet

Logo von Swazi Airways: Geht es nun wirklich los?

Swaziland bekommt zweite Nationalairline

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack