Stewart Airport (2018): Mittlerweile sind die Norwegian-Jets verschwunden.

Mit europäischem PartnerKleiner New Yorker Flughafen will Norwegian-Lücke stopfen

Nach dem Abschied von Norwegian will der Stewart Airport nördlich von New York neue Fluglinien anlocken. Dabei helfen soll ein großer Partner aus Paris.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Frühjahr 2017 läutete Norwegian ihre USA-Offensive ein. In den kommenden zwei Jahren verband der Billigflieger den Stewart International Airport nördlich von New York mit Zielen in Irland und Schottland. Doch Anfang 2019 kündigten die Norweger die Schließung der dortigen Basis an, im September stellten sie die Verbindungen ganz ein.

Das ist schmerzlich für den Flughafen. «600.000 internationale Passagiere reisten mit Norwegian zwischen 2017 und 2019 über den Airport», hält die Port Authority of New York and New Jersey als Betreiberin fest. Das ist sehr viel für den Flughafen, der im vergangenen Jahr rund 690.000 Passagiere zählte. Norwegian war also für rund die Hälfte der Reisenden verantwortlich. Nun schickt sich der Stewart International Airport an, die Lücke zu füllen.

Pariser Flughafenbetreiber steigt ein

Das soll mithilfe von privaten Partnern gelingen. So genehmigte die Behörde eine zehnjährige Management-Vereinbarung mit einem Gemeinschaftsunternehmen namens Future Stewart Partners. Es besteht aus der Firma Av Ports Management, die 16 Flughäfen in den USA verwaltet, und dem französischen Flughafenriesen Groupe Aeroports de Paris ADP. Der betreibt nicht nur die Flughäfen Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly und Paris-Le Bourget, sondern ist auch weltweit an Betreibergesellschaften beteiligt.

Port-Authority-Geschäftsführer Rick Cotton, formuliert, was man sich erhofft: «Durch die Zusammenarbeit mit einem international anerkannten Betreiber wird die Port Authority einen neuen, intensiven Marketingplan sowohl in den USA als auch international umsetzen und ein neues finanzielles Anreizprogramm entwickeln, um sowohl nationale als auch internationale Fluggesellschaften anzulocken, den Flughafen zu bedienen.»

Allegiant mit den meisten Verbindungen

Der New York Stewart International Airport liegt anderthalb Stunden Autofahrt nördlich von New York. Die meisten Routen unterhält hier zurzeit Allegiant Air. Der Billigflieger steuert nonstop Myrtle Beach, Orlando, Punta Gorda, und St. Pete-Clearwater/Tampa an. Delta fliegt nach Detroit, American nach Philadelphia und Jetblue nach Orlando und Fort Lauderdale.

Anfang vergangenen Jahres war sogar einmal sogar ein aus Frankfurt kommender Jet am Flughafen zu Gast. Der Airbus A380 von Singapore Airlines landete aufgrund eines Schneesturms am Stewart Airport statt am Flughafen New York JFK.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max von Norwegian: Das Streckennetz wird getrimmt.

Norwegian schließt sechs Basen

Boeing 737 Max von Norwegian: «Ein paar Wochen» Verspätung.

Norwegian startet US-Offensive ohne 737 Max

Seltener Vogel für den Stewart International Airport: Der A380 auf der schneeverwehten Piste.

A380 aus Frankfurt landet an Provinzflughafen

ticker-norwegian

Norwegian verbindet Basel mit Stockholm

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack