First Class von Kingfisher: Bald ohne Bar?

Kingfisher baut mehr Sitze in Jets

Die indische Fluglinie hält sich weiter über Wasser - und kann zum Jahresstart sogar Gutes vermelden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Kingfisher Airlines startet mit neuen Plänen ins neue Jahr, wie sie profitabler werden will und mit einer guten Nachricht: Wie The Hindu Business Line berichtet, konnte die Fluggesellschaft zum Jahreswechsel die Zinszahlungen auf Kredite zahlen. Ein Informant aus dem 13-Banken-Konsortium, das der Airline unter die Arme greift, berichtete dem Wirtschaftsportal, dass Kingfisher das Geld bereits am letzten Arbeitstag des Quartals zahlen konnte. Wäre das nicht passiert, hätte das die Chancen von Kingfisher auf frisches Geld radikal reduziert, da die Kredite bei acht bis neun der Banken dann als nicht mehr bedient angesehen worden wären. Nun kann die Fluglinie aber auf neue Kredite in 2012 hoffen.

Für die Airline geht es jetzt weiter darum, aus den Schulden zu kommen - in denen Kingfisher seit seiner Gründung 2005 steckt. Im vergangenen Jahr eskalierte die Situation. Insgesamt 40 Prozent der Flüge strich Kingfisher, man verkaufte Immobilien, gab Flieger an Leasinggesellschaften zurück. Alles, um irgendwie Geld zu sparen oder Cash zu bekommen. Außerdem verabschiedete sich die Airline von der Billigtochter Kingfisher Red, da diese bei der hohen Low-Cost-Konkurrenz in Indien keinen Gewinn mehr versprach.

Neue Pläne

Um konkurrenzfähig zu bleiben, hat die Fluggesellschaft sich offenbar nun etwas neues überlegt - was die First Class-Passagiere nicht unbedingt freuen dürfte: Die Kabine der Airbus A330-Langstreckenflieger, die Kingfisher auf den Routen nach London und Hong Kong einsetzt, wird überholt. Für die Premium-Reisenden gibt es dann in Zukunft keine Bar mehr, wie ein Informant aus Kreisen der Airline dem Business Standard mitteilt.

Stattdessen sollen mehr Economy und Premium Economy-Plätze hinzukommen. Etwa vierzig Stück hätten mehr Platz, nachdem die Bar entfernt wurde. Das würde Kingfisher mit 15 Millionen Dollar pro Flieger zwar einiges kosten, aber gleichzeitig auch die Konkurrenzfähigkeit steigern und mehr Einnahmen versprechen. British Airways und Air France etwa bieten auf den Strecken nach Indien schon länger Sitze in der immer beliebter werdenden Zwischenklasse Premium Economy an.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Turkish Airlines: Bekommt zuerst die Premium Economy.

Turkish Airlines bringt definitiv Premium Economy Class zurück

Boeing 787 von Austrian Airlines: Bekommt mehr Plätze in der Premium Economy Class.

Austrian Airlines vergrößert Premium Economy Class - und führt neuen Sitz ein

Premium Economy Class im Dreamliner von China Airlines: So soll sie aussehen.

China Airlines bringt neue Premium Economy Class in der Boeing 787

Passagier mit VR-Brille: Neues Erlebnis an Bord.

Austrian Airlines setzt auf VR als neue Bordunterhaltung

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin