Air Inuit: Eine der Fluggesellschaften aus dem Norden.

InfrastrukturKanadische Airlines befürchten Sicherheitsprobleme wegen Klimawandel

Die Menschen im Norden Kanadas sind auf den Transport per Flugzeug angewiesen - und leiden unter den Folgen des Klimawandels. Die Airlines sorgen sich, dass die Sicherheit beeinträchtigt wird.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Ausfälle und Verspätungen wegen Gewittern, Ausnahmesituation wegen Waldbränden, überflutete Terminals nach Regenfällen - all das ist dieses Jahr bereits weltweit passiert. Der Klimawandel und seine Folgen treffen auch die Luftfahrt. In Kanada sind Airlines deshalb alarmiert - genauer gesagt der Verband Northern Air Transport Association Nata.

Vertreter von 14 Fluggesellschaften aus dem Norden, darunter Air North und Canadian North, erklärten diese Woche, dass die sich verschlechternde Infrastruktur im Norden des Landes und der Klimawandel Sicherheitsbedenken für Personal und Passagiere hervorrufen.

Start- und Landebahnen auf Permafrost

Ein Problem seien die Start- und Landebahnen. «Wenn man Dinge wie Schotterpisten auf Permafrost baut, werden die globale Erwärmung und der Klimawandel natürlich sicherlich nicht helfen», sagte Aaron Speer, Chef von Canadian North, dem TV-Sender CBC News.

Air-North-Präsident Joe Sparling sieht das ähnlich. «Ein Großteil der nördlichen Flughafeninfrastruktur wurde während des Zweiten Weltkriegs gebaut», so Sparling. «Wir haben nur eine Handvoll befestigter Start- und Landebahnen und die meisten der nicht asphaltierten Start- und Landebahnen wurden für Flugzeuge wie die DC-3 gebaut, ein Flugzeug aus den 1930er-Jahren.»

Für alte Flugzeuge gemacht

Das passe nicht dazu, dass auch die Airlines aus dem Norden aufgrund der Anforderungen an effizientere und weniger umweltschädliche Flieger ihre Flotten erneuern. Es brauche längere, befestigte Landebahnen, Verbesserungen der Wetterinfrastruktur und eine Verbesserung der Anflugfähigkeit, damit man auch bei schlechtem Wetter sicher landen könne, anstatt umzukehren.

Ein weiteres Problem, welches die Airlines sehen, sind die vielen Waldbrände. Die schlechte Sicht, die sich durch den Rauch ergebe, stelle ebenfalls ein Sicherheitsproblem dar. Gleichzeitig spielten die Fluggesellschaften eine essentielle Rolle bei der Evakuierung von Menschen aus Waldbrandgebieten.

Teuer, aber dringend

Konkrete Lösungsvorschläge haben die Fluggesellschaften noch nicht. Natürlich sei es teuer, so Joe Sparling. Aber man müsse sich dringend auf die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und häufiger auftretende herausfordernde Wetterbedingungen wie starken Waldbrand-Rauch und Stürme einstellen.

Mehr zum Thema

Wie Stürme und Fluten Flughäfen bedrohen

Wie Stürme und Fluten Flughäfen bedrohen

Flughafen Frankfurt am Mittwochabend: Flugzeuge standen tweilweise einen halben Meter tief im Wasser.

Gewitter setzen Flughafen Frankfurt unter Wasser

Hilfsgüterflug von Alaska Airlines: Die Airline setzte auch Sonderflüge auf, um zu evakuieren.

Airlines evakuieren Menschen aus Maui - und fliegen Hilfsgüter hin

ticker-kanada

Kanada erlaubt deutlich mehr Flüge aus Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack