Blended Wing BodyJet Zeros futuristischer Flieger bekommt Triebwerk der Boeing C-32A

Alaska Airlines und Easyjet arbeiten schon mit Jet Zero zusammen. Jetzt hat das Unternehmen die Triebwerke für ihren ersten Blended-Wing-Body-Testflieger ausgewählt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flugzeugkonzepte gibt es viele. Doch die wenigsten werden auch umgesetzt. Ein wichtiger Schritt, um einer Umsetzung näherzukommen, ist die Auswahl von Zulieferern, besonders bei technischen wichtigen Teilen wie den Triebwerken.

Eine entsprechende Auswahl hat nun das amerikanische Unternehmen Jet Zero für den Demonstrator seines Blended-Wing-Body-Flugzeugs getroffen. Dazu hat es Verträge mit dem Konzern RTX geschlossen, zu dem Pratt & Whitney und Collins Aerospace gehören.

Pratt & Whitney liefert Triebwerke

Pratt & Whitney wird PW2040-Turbofanftriebwerke liefern. Diese treiben auch die C-32A an, die Militärversion der Boeing 757. Das PW2040 gehört zur PW2000-Familie, die in der militärischen Variante F117 auch dem Transporter C-17 Globemaster III Schub gibt.

Das Bild zeigt gut, wo die Triebwerke sitzen sollen. Bild: Jet Zero

Collins Aerospace wird die Triebwerksgondeln und die dazugehörigen Strukturen entwerfen und bauen für die beiden Triebwerke, die sich hinten auf der Oberseite des Rumpfes befinden. Zudem wird Pratt & Whitney Canada als Hilfstriebwerk (im Jargon APU) das APS 3200 liefern, das unter anderem bei Flugzeugen der Airbus-A320-Familie genutzt wird.

Passagier-, Fracht- und Militärvarianten

Bei einem Blended-Wing-Body-Flugzeug gehen Flügel und Rumpf ineinander über. Die ungewöhnliche Form sorgt für mehr Auftrieb und bessere Aerodynamik. Das Flugzeug von Jet Zero soll in der Passagiervariante etwa ab dem Jahr 2030 rund 250 Fluggäste befördern.

Die Testflüge sollen 2027 starten. «Das Demonstrationsmodell wird Schlüsseltechnologien validieren», kündigte Jet Zero an. Es gehe um «kommerzielle Passagierflugzeuge, Frachttransporter und Militärflugzeuge – darunter ein potenzielles zukünftiges Tankflugzeug zur Luftbetankung».

Unterstützer und Airline-Partner

Das 2021 gegründete Unternehmen wird von der U.S. Air Force,  der Luftfahrtbehörde FAA und der Nasa unterstützt. Airline-Partner sind Alaska Airlines und Easyjet.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des Flugzeuges von Jet Zero. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

So sieht das Blended Wing Body-Flugzeug von Jet Zero aus. Es soll 2030 eingeführt werden.

Easyjet hat Interesse an neuem Jet, der von der Nasa gefördert wird

Im Design von Alaska Airlines: Das Flugzeugkonzept von Jet Zero.

Alaska Airlines investiert in fliegende Flunder

Boeing-Visualisierung für 50- bis 60-Sitzer mit E-Antrieb: Eine Tochter wird gefördert.

Nasa sucht den Zukunftsflieger - auch Boeing-Tochter dabei

airbus a321 neo pw air astana

Bei Nebel und Minusgraden: Airbus erlässt Startbeschränkungen für A320 Neo

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack