Blended Wing BodyJet Zeros futuristischer Flieger bekommt Triebwerk der Boeing C-32A

Alaska Airlines und Easyjet arbeiten schon mit Jet Zero zusammen. Jetzt hat das Unternehmen die Triebwerke für ihren ersten Blended-Wing-Body-Testflieger ausgewählt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flugzeugkonzepte gibt es viele. Doch die wenigsten werden auch umgesetzt. Ein wichtiger Schritt, um einer Umsetzung näherzukommen, ist die Auswahl von Zulieferern, besonders bei technischen wichtigen Teilen wie den Triebwerken.

Eine entsprechende Auswahl hat nun das amerikanische Unternehmen Jet Zero für den Demonstrator seines Blended-Wing-Body-Flugzeugs getroffen. Dazu hat es Verträge mit dem Konzern RTX geschlossen, zu dem Pratt & Whitney und Collins Aerospace gehören.

Pratt & Whitney liefert Triebwerke

Pratt & Whitney wird PW2040-Turbofanftriebwerke liefern. Diese treiben auch die C-32A an, die Militärversion der Boeing 757. Das PW2040 gehört zur PW2000-Familie, die in der militärischen Variante F117 auch dem Transporter C-17 Globemaster III Schub gibt.

Das Bild zeigt gut, wo die Triebwerke sitzen sollen. Bild: Jet Zero

Collins Aerospace wird die Triebwerksgondeln und die dazugehörigen Strukturen entwerfen und bauen für die beiden Triebwerke, die sich hinten auf der Oberseite des Rumpfes befinden. Zudem wird Pratt & Whitney Canada als Hilfstriebwerk (im Jargon APU) das APS 3200 liefern, das unter anderem bei Flugzeugen der Airbus-A320-Familie genutzt wird.

Passagier-, Fracht- und Militärvarianten

Bei einem Blended-Wing-Body-Flugzeug gehen Flügel und Rumpf ineinander über. Die ungewöhnliche Form sorgt für mehr Auftrieb und bessere Aerodynamik. Das Flugzeug von Jet Zero soll in der Passagiervariante etwa ab dem Jahr 2030 rund 250 Fluggäste befördern.

Die Testflüge sollen 2027 starten. «Das Demonstrationsmodell wird Schlüsseltechnologien validieren», kündigte Jet Zero an. Es gehe um «kommerzielle Passagierflugzeuge, Frachttransporter und Militärflugzeuge – darunter ein potenzielles zukünftiges Tankflugzeug zur Luftbetankung».

Unterstützer und Airline-Partner

Das 2021 gegründete Unternehmen wird von der U.S. Air Force,  der Luftfahrtbehörde FAA und der Nasa unterstützt. Airline-Partner sind Alaska Airlines und Easyjet.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos des Flugzeuges von Jet Zero. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

So sieht das Blended Wing Body-Flugzeug von Jet Zero aus. Es soll 2030 eingeführt werden.

Easyjet hat Interesse an neuem Jet, der von der Nasa gefördert wird

Im Design von Alaska Airlines: Das Flugzeugkonzept von Jet Zero.

Alaska Airlines investiert in fliegende Flunder

Boeing-Visualisierung für 50- bis 60-Sitzer mit E-Antrieb: Eine Tochter wird gefördert.

Nasa sucht den Zukunftsflieger - auch Boeing-Tochter dabei

ticker-pratt-whitney

Pratt & Whitney investiert 100 Millionen Dollar in Werk in Polen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg