So stellt sich Airbus die Bänke vor. Hier zu sehen: Die Variante für füllige Passagiere.

Airbus-PatentFlugzeugsitze wie in der U-Bahn

Airbus hat ein neues Patent für Sitze angemeldet. Das sieht vor, den Passagieren je nach Körperfülle mehr oder weniger Platz zu gewähren – auf einer Bank.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Nimmt man alle Patente, die Airbus und Boeing über die Jahre so anmelden zusammen, ergibt sich eine ziemlich absurde Welt der Luftfahrt. Sie besteht aus donutförmigen Flugzeugen, Jets ohne Fenster, Stehplätzen, Betten oder Kabinen, die man wie einen Container vom Flugzeug entfernen kann. Nun kommt eine weitere Kuriosität hinzu: Airbus hat ein Patent angemeldet, das einmal mehr die Art und Weise behandelt, wie Passagiere im Flugzeug sitzen.

Die Reisenden würden laut dem Patent auf Bänken und nicht mehr Einzelsesseln sitzen. Ein bisschen erinnert das Ganze an U-Bahnsitzbänke, auf denen es je nach Verkehr ziemlich eng werden kann. Die Bank-Idee soll helfen, mehr Flexibilität in der Kabine zu schaffen. Je nach Körpergröße oder -fülle könnten auf eine Bank nämlich zwei, drei oder sogar vier Menschen sitzen. So könnte zum Beispiel eine Familie mit kleinen Kindern auf einer Bank zusammen sitzen – vorausgesetzt, die Eltern sind nicht allzu dick.

Verschiedenen Gruppen gerecht werden

In der Patentanmeldung heißt es, man wolle mit den Bänken auf die Tatsache eingehen, dass Passagiere nicht alle gleich gebaut sind. Auf die Bedürfnisse von Übergewichtigen, Senioren und Familien könne man so individuell eingehen. Bei den Optionen mit zwei und drei Passagieren gäbe es laut den Bildern der Patentanmeldung auch die Möglichkeit, Armlehnen einzubauen. Bei der Familienlösung müssten die Eltern darauf verzichten.

Allein aus diesem Grund ist es eher unwahrscheinlich, dass so ein Patent auf Langstreckenflügen jemals zum Einsatz kommt. Aber: Vor allem für Billigflieger könnte die Idee vielleicht irgendwann einmal interessant werden. So könnten sie etwa mehr verrechnen, wenn Passagiere mehr Platz für sich beanspruchen. Und: Kleinere Kinder würden nicht mehr Platz einnehmen, als sie wirklich brauchen.

Sehen Sie die Skizzen der Patentanmeldung in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies