So stellt sich Airbus die Bänke vor. Hier zu sehen: Die Variante für füllige Passagiere.

Airbus-PatentFlugzeugsitze wie in der U-Bahn

Airbus hat ein neues Patent für Sitze angemeldet. Das sieht vor, den Passagieren je nach Körperfülle mehr oder weniger Platz zu gewähren – auf einer Bank.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nimmt man alle Patente, die Airbus und Boeing über die Jahre so anmelden zusammen, ergibt sich eine ziemlich absurde Welt der Luftfahrt. Sie besteht aus donutförmigen Flugzeugen, Jets ohne Fenster, Stehplätzen, Betten oder Kabinen, die man wie einen Container vom Flugzeug entfernen kann. Nun kommt eine weitere Kuriosität hinzu: Airbus hat ein Patent angemeldet, das einmal mehr die Art und Weise behandelt, wie Passagiere im Flugzeug sitzen.

Die Reisenden würden laut dem Patent auf Bänken und nicht mehr Einzelsesseln sitzen. Ein bisschen erinnert das Ganze an U-Bahnsitzbänke, auf denen es je nach Verkehr ziemlich eng werden kann. Die Bank-Idee soll helfen, mehr Flexibilität in der Kabine zu schaffen. Je nach Körpergröße oder -fülle könnten auf eine Bank nämlich zwei, drei oder sogar vier Menschen sitzen. So könnte zum Beispiel eine Familie mit kleinen Kindern auf einer Bank zusammen sitzen – vorausgesetzt, die Eltern sind nicht allzu dick.

Verschiedenen Gruppen gerecht werden

In der Patentanmeldung heißt es, man wolle mit den Bänken auf die Tatsache eingehen, dass Passagiere nicht alle gleich gebaut sind. Auf die Bedürfnisse von Übergewichtigen, Senioren und Familien könne man so individuell eingehen. Bei den Optionen mit zwei und drei Passagieren gäbe es laut den Bildern der Patentanmeldung auch die Möglichkeit, Armlehnen einzubauen. Bei der Familienlösung müssten die Eltern darauf verzichten.

Allein aus diesem Grund ist es eher unwahrscheinlich, dass so ein Patent auf Langstreckenflügen jemals zum Einsatz kommt. Aber: Vor allem für Billigflieger könnte die Idee vielleicht irgendwann einmal interessant werden. So könnten sie etwa mehr verrechnen, wenn Passagiere mehr Platz für sich beanspruchen. Und: Kleinere Kinder würden nicht mehr Platz einnehmen, als sie wirklich brauchen.

Sehen Sie die Skizzen der Patentanmeldung in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack