Airbus A330-200: Wurde im März 2017 an Iran Air ausgeliefert.

VertragsbedingungenIran will mit Airbus über A320, A330 und A350 verhandeln

Der Iran möchte mit Airbus wieder über die Lieferung von 97 bestellten, aber nie ausgelieferten Jets sprechen. Der Vertrag dazu solle neu aushandelt werden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Im Januar gab sich Mohammad Mohammadi Bakhsh noch angriffslustig. Man werde Airbus und ATR verklagen, so der Chef der iranischen Luftfahrtbehörde. Die beiden europäischen Flugzeugbauer lieferten keine Ersatzteile an iranische Fluggesellschaften, obwohl dies im Kaufvertrag so vereinbart worden sei, lautete seine Begründung.

2016 hatte Iran Air 46 Flieger der A320-Familie, 38 A330 und 16 A350 bei Airbus sowie 20 ATR 72 bei ATR bestellt. Nachdem Donald Trump Präsident der USA wurde und wieder Sanktionen gegen den Iran aussprach, stoppten die beiden Flugzeugbauer 2018 aber ihre Lieferungen. Nur 13 ATR 72 sowie zwei A330 und ein A321 waren bis dahin bei der iranischen Nationalairline angekommen.

«Änderungen an den Vertragsbedingungen»

Jetzt wiederholt Bakhsh die Vorwürfe, gibt sich allerdings konzilianter. Airbus habe den Vertrag nicht eingehalten, so der Chef der Luftfahrtbehörde. Er spricht aber nicht mehr davon, den Flugzeugbauer zu verklagen.

Vielmehr erklärte er gemäß dem Fernsehsender Press TV, man müsse den Vertrag neu aushandeln. «Es sollte auf jeden Fall einige Änderungen an den Vertragsbedingungen geben, und mit diesen Änderungen werden wir den Vertrag aufrechterhalten und uns weiterhin an ihn halten», so Bakhsh gemäß der Nachrichtenagentur Ilna.

USA wollen nicht «ewig» warten

Im Hintergrund laufen zwar seit drei Monaten indirekte Gespräche zwischen dem Iran und den USA, an denen auch die Europäische Union beteiligt ist. Dabei geht es um eine Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015. Doch bisher gibt es keinerlei Anzeichen, dass sich die beiden Regierungen in ihren Positionen angenähert haben.

Präsident Joe Biden sagte kürzlich, die USA würden nicht «ewig» darauf warten, dass der Iran auf ihren Vorschlag zur Wiederbelebung des Abkommens reagiere. Die iranische Zusammenarbeit mit Russland macht die Aufhebung der Sanktionen angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine zudem unwahrscheinlich. Gleiches gilt für den vergangene Woche verübten Anschlag auf Schriftsteller Salman Rushdie, gegen den der damalige iranische Staatschef 1989 ein Todesurteil ausgesprochen hatte.

Mehr zum Thema

Jet von Aeroflot: Das Personal ist nicht glücklich.

Bekommt Russland Ersatzteile aus dem Iran?

Iran baut wieder Antonov-Kopie

Iran baut wieder Antonov-Kopie

McDonnell Douglas MD-82 von Iran Airtour (hier noch in der Bemalung von 2013): Die 31 Jahre alte EP-MDC fliegt immer noch.

Iranische Airline mit Oldtimer-Flotte darf in die EU fliegen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack