Antonow An-158: Der Iran will sei in Lizenz fertigen.

Iran bestätigt Jet-Pläne

Die kryptischen Verlautbarungen haben ein Ende: Der Iran baut künftig Jets - auch auf Basis der Antonow An-158.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bis anhin waren die Mitteilungen der Offiziellen eher verwirrend. Erst sprachen sie im September vom Bau eines Flugzeuges mit 100 Sitzplätzen, dann vor einigen Tagen von einer Zusammenarbeit mit der russisch-ukrainischen Flugzeugbauerin Antonow beim Modell An-158 (aeroTELEGRAPH berichtete). Doch nun ist endgültig klar: Der Iran will so bald als möglich in Lizenz An-158 bauen. Man habe erste Schritte eingeleitet, um im eigenen Land Großraumflugzeuge zu bauen, erklärte Manouchehr Manteqi von der Organisation der iranischen Luftfahrtindustrie am Dienstag (4. Oktober) in Teheran vor den Medien, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldet.

In erster Linie will der Iran gemäß Manteqi An-158 nachbauen. Bereits heute stellt die nationale Industrie Turboprop-Flieger auf Basis der Antonow An-140 her, die Iran-140 genannt werden. Nun soll also eine Iran-158 dazukommen. Das zweistrahlige Flugzeug für 99 Passagiere eigne sich sehr gut für die iranischen Verhältnisse, so der Manager weiter. Die Regierung hatte bereits vor einiger Zeit eine Antonow-158 gekauft und inzwischen mit der Maschine intensive Tests durchgeführt. Die sind offenbar erfolgreich verlaufen. Manteqi schloss auch nicht aus, noch weitere große Flugzeuge zu bauen, wurde da aber nicht konkret.

Überalterte Flotten

Die Sanktionen des Westens führen dazu, dass die Flotten der iranischen Fluggesellschaften hoffnungslos überaltert sind. Ersatzteile bekommen sie wegen des Embargos auch nicht. Die Eigenproduktion ermöglicht es, dieses Problem mit tiefen Kosten zu umgehen. Doch der Iran will mit dem Flugzeugbau auch Geld verdienen. Dieses Jahr würden sechs Iran-140 exportiert. «Wir haben diesbezüglich bereits Verhandlungen mit verschiednen Ländern geführt» sagte Manteqi. Mit einem Staat sei es zum Vertragsabschluss gekommen. Den Namen nannte er aber nicht.

Mehr zum Thema

ticker-iran

Iran hebt Flugbeschränkungen auf und öffnet Luftraum wieder

ticker-iran

Iranische Flughäfen stoppen Betrieb

ticker-iran

Iran sperrt Luftraum im Westen des Landes nach Raketenangriffen

Der Airbus A340-600 auf einem Archivbild von Azman Air: Für wen hebt er in Zukunft ab?

Mysteriöser Flug eines Airbus A340 von Teheran nach Muscat

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies