Ablieferung eines Airbus A321 an Iran Air: Neue Flugzeuge bekommt die Fluggesellschaft nicht mehr.

Via TajikistanIran Air holt sich drei Airbus A319 in die Flotte

Die iranische Fluggesellschaft erweitert ihre Flotte. Die drei Airbus A319 beschaffte sich Iran Air via Tajikistan.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Neue Flugzeuge kann Iran Air keine mehr kaufen. Die USA haben alle Exportlizenzen von Airbus und Boeing vergangenen Mai annulliert. Auch Sukhoi kann der staatlichen iranischen Fluggesellschaft keine Superjets verkaufen, weil sie mehr als zehn Prozent amerikanische Teile enthalten.

Und so muss Iran Air sich anders behelfen. Und dabei zeigt sich die Fluggesellschaft wie früher erfinderisch. Am Sonntag (24. Februar) gab sie bekannt, drei gebrauchte Airbus A319 in die Flotte aufgenommen zu haben. Sie dienten dazu, die Kapazität in der Urlaubssaison zu erhöhen. Die Jets stammten von einer «lokalen Fluggesellschaft». Genannt wird die Verkäuferin allerdings nicht.

Von Moskau via Dushanbe nach Teheran

Offenbar gelangten die drei Airbus A319 aber über Tajikistan zu Iran Air, wie Recherchen von aeroTELEGRAPH zeigen. Die 16-jährigen Maschinen flogen bis 2016 für Rossiya und gingen an neue Besitzer, die sie via Malta verwalten ließen. Und von diesen wurden sie später über neue Eigentümer im Dezember 2018 an Asia Sky Lines verkauft.

Über Asia Sky Lines ist so gut wie nichts bekannt, außer dass die Fluggesellschaft ihren Sitz in Dushanbe hat, der Hauptstadt von Tajikistan. Momentan scheint sie keine Flieger mehr zu besitzen und ihre Homepage ist nicht erreichbar. Für was sie die drei A319 mit den Seriennummern 1654, 1679 und 1753 verwenden wollte, ist unbekannt. Bereits früher haben sich iranische Fluggesellschaften immer wieder Flugzeuge über verschlungene Wege via Nachbarländer beschafft.

16 fabrikneue Flieger erhalten

Während dem kurzen Tauwetter zwischen dem Westen und dem Iran konnte sich Iran Air 16 fabrikneue Flieger besorgen. Sie bekam von Airbus zwei A330 und einen A321 geliefert sowie von ATR 13 ATR 72. Geplant waren Lieferungen von rund 100 Fliegern vom europäischen Hersteller und vom Konkurrenten Boeing.

Mehr zum Thema

Superjet 100: Iranische Fluggesellschaften bekommen den Russenflieger vorerst nicht.

Iranische Fluglinien bekommen keine Superjets

Alt und neu. Die ehemalige «Bocholt» der Lufthansa...

Aus Lufthansa wird Mahan

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack