Taucher helfen bei den Bergungsarbeiten.

Unglücksflug JT610 von Lion AirIndonesien lässt alle Boeing 737 Max 8 überprüfen

Noch ist nicht klar, was zum Absturz der Boeing 737 Max 8 von Lion Air führte. Die indonesische Regierung lässt aber vorsorglich alle Flieger des Typs überprüfen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wie kann es sein, dass ein brandneues Flugzeug einfach so abstürzt? Diese Frage treibt derzeit viele um, die sich mit dem Unglück von Lion-Air-Flug JT610 befassen. In Indonesien führt das nun dazu, dass die Regierung eine Inspektion sämtlicher Flugzeuge des Typs angeordnet hat. Elf Boeing 737 Max 8 fliegen für Lion Air und eine für die Nationalairline Garuda Indonesia.

Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, wurde der Flieger von Garuda bereits geprüft. Die Flotte von Lion Air folgt nun nach und nach. Die Billigairline bestätigte, dass Experten des Transportministeriums die Flieger untersuchen. Man warte nun auf die Resultate und werde das tun, was die Behörde vorschreibe.

Auf dem Flug zuvor ein technisches Problem

Die Blackboxes des abgestürzten Jets sind derweil noch nicht gehoben worden. Nur mit ihnen wird es möglich sein, die Absturzursache festzustellen. Was bestätigt ist: Der abgestürzte Flieger hatte auf dem vorangegangenen Flug ein technisches Problem. Auf Flug JT043 von Denpasar in Bali nach Jakarta hatte der Computer offenbar falsche Höhen- und Geschwindigkeitsdaten produziert. Lion Air bestätigte das, erklärte aber, das Problem sei behoben worden.

Laut Daten des ADS-B-Systems, das regelmäßig Flugdaten funkt, kam es auch auf dem Unglücksflug zu unklaren Geschwindigkeits- und Höhenangabe. Nach rund drei Minuten beginnen die Höhenangaben zu schwanken und bewegen sich zwischen 4500 und 5450 Fuß. Unklar ist, ob die Boeing 737 Max wirklich nicht mehr an Höhe gewann, oder die aufgezeichneten Daten nicht korrekt sind.

Weitere bekannte Fakten über den Unglücksflug lesen Sie hier.

Mehr zum Thema

Ein großes Wrackteil der Boeing 737 Max 8.

Was bisher über Unglücksflug JT610 bekannt ist

Boeing 737 Max von Lion Air: Eine Maschine des Typs Max 8 stürzte am 29. Oktober in Indonesien ab.

Boeing 737 Max von Lion Air ins Meer gestürzt

Flughafen Komodo: Nur eingeschränkt nutzbar.

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien beschädigt Flughafen Komodo

ticker-indonesien

Indonesische Staatsfonds prüft Gründung eigener Flugzeugleasinggesellschaft

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg