Flugzeug von Indigo: Ein Betrunkener hatte einen speziellen Wunsch.

Indische BilligairlineIndigo legt Europa-Pläne auf Eis

Langstreckenflugzeuge anschaffen und als Billigairline von Indien nach Europa fliegen. Diesen Plan hat Indigo nun zumindest vorerst gestoppt.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Indigo will das Langstreckengeschäft der strauchelnden Air India kaufen oder sich eigene Langstreckenjets zulegen - so hieß es Ende 2017. Anfang vergangenen Jahres zeichnete sich dann laut Berichten ab, dass der Billigflieger nicht bei der staatlichen Fluglinie zukauft, sondern sich eigene Airbus A330 zulegt, um damit im kommenden Winter nach Europa zu fliegen.

Doch der Winter ist mittlerweile im vollen Gange und von einer Order für Langstreckenjets ist noch nichts bekannt. Und nun haben zwei Informanten gegenüber der Zeitung Economic Times erklärt, dass Indigo ihre Europapläne zumindest vorerst auf Eis legt. «In den nächsten sechs Monaten oder sogar einem Jahr wird es keine Flüge zu Europa-Zielen geben», sagte ein Informant.

Nachfrage groß genug für Billigflieger?

Es seien auch noch nicht alle Genehmigungen für die Flüge zum ersten Europaziel London Gatwick vorhanden. Gemäß der Zeitung hatte sich Indigo sogar bereits Slots in Gatwick gesichert, diese würden jedoch im März verfallen. Der einstweilige Stopp der Pläne sei aber auch Resultat einer Debatte innerhalb des Indigo-Managements darüber, ob es für Billigflüge zwischen Indien und Europa genügend Nachfrage gebe. Der Markt, sei im gehobenen Segment von Fluggesellschaften wie Emirates und Singapore Airlines schon hart umkämpft sei, hieß es weiter.

Auch wirtschaftlich hatte Indigo schon bessere Voraussetzungen für eine Expansion als zurzeit. Für das dritte Quartal 2018 hat die Fluglinie zum ersten Mal, seitdem sie Geschäftszahlen veröffentlicht, einen Nettoverlust ausgewiesen. Gründe waren unter anderem hohe Kerosinpreise, die schwache Rupie und der harte Wettbewerb in Indien. Auch plagen die Airline immer wieder Probleme mit ihren Airbus-A320-Neo-Triebwerken. Gerade am Montag (21. Januar) kam es zu einem neuen Zwischenfall.

Codeshare mit Turkish Airlines

Zwei andere Optionen für Indigo, die eigenen Passagiere über weite Strecken zu transportieren, leitete die Airline Ende 2018 in die Wege. Zum einen änderte sie eine Order über 125 A320 Neo in 125 der reichweitenstärkeren A321 Neo. Einige davon könnten zur Langstreckenversion A321 LR ausgerüstet werden. Zum anderen unterzeichnete die Fluggesellschaft eine Codeshare-Vereinbarung mit Turkish Airlines, durch die Indigo-Kunden europäische Ziele auch über das Turkish-Netzwerk erreichen können.

Mehr zum Thema

Mitarbeiter von Indigo: Für sie eröffnen sich neue Perspektiven.

Indigo macht Ernst mit Europa-Flügen

A320 Neo von Indigo: Die Airline ist Großkunde.

Indigo erwägt Bestellung von Langstreckenjets

A320 Neo von Indigo: Immer wieder Probleme.

Indien verbannt A320 Neo von Insel-Flughafen

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack