A320 Neo von Indigo: Immer wieder Probleme.

Probleme mit Pratt-TriebwerkenIndien verbannt A320 Neo von Insel-Flughafen

Die indische Luftfahrtbehörde erlegt Indigo und Go Air neue Regeln auf für deren A320 Neo mit Triebwerken von Pratt & Whitney. Unter anderem ist nun ein Airport tabu.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 23. Dezember 2018 musste ein Airbus A320 Neo von Indigo auf dem Flug von Port Blair nach Kolkata umkehren. Grund waren Probleme mit einem der beiden Triebwerke vom Hersteller Pratt & Whitney. Der Billigflieger teilte mit, der Pilot hätte einen niedrigen Öldruck in einem der Triebwerke festgestellt und daher kehrt gemacht. Ein Informant sagte gegenüber dem Portal Live Mint sogar, das Triebwerk sei während des Fluges ausgefallen.

Zuvor hatte am 10. Dezember die Crew eines A320 Neo von Indigo in der Kabine mit Rauch aufgrund von Triebwerksproblemen zu kämpfen. Und dies sind nur zwei aktuelle Beispiele für die Probleme, die Indigo seit langem mit A320 Neo mit PW1100-Triebwerken hat. Ebenso betroffen ist die Konkurrentin Go Air. Schon im März 2018 groundete die indische Luftfahrtbehörde insgesamt elf A320 Neo der beiden Billigflieger nach Triebwerksvorfällen.

Inspektionen vorgeschrieben

Am 8. Januar nahm sich nun erneut das indische Luftfahrtministerium der Sache an. Vertreter von Ministerium und Luftfahrtbehörde trafen sich und zogen auch die beiden Fluglinien sowie Pratt & Whitney hinzu. Das Ergebnis teilte die Luftfahrtbehörde am Donnerstag (17. Januar) mit. Es besteht aus Regeln für Indigo und Go Air in Bezug auf ihre Airbus A320 Neo mit PW1100-Triebwerken. So sind nun etwa wöchentliche Inspektionen bestimmter Turbinenschaufeln vorgeschrieben sowie Boroskop-Untersuchungen von Dichtungen und Lagern im Zusammenhang mit dem in den Triebwerken verwendeten Öl.

Zudem fordert die Luftfahrtbehörde die beiden Airlines auf, bei ihren Crews ein Bewusstsein zu schaffen für Brandgerüche und Qualm während des Landeanflugs, auch in den kleinsten Mengen. Würde solch ein Geruch oder Qualm in der Klimaanlage bemerkt, müssten die Piloten die entsprechenden Bereiche isolieren, heißt es in der Anweisung.

Flughafen Port Blair tabu

Zudem verbannt die Behörde die A320 Neo von Indigo und Go Air vom Flughafen Port Blair. Laut Live Mint begründete ein Behördenvertreter dies damit, dass die nächste Landemöglichkeit mehr als eine Stunde vom Airport entfernt sei. Port Blair befindet sich im Süden von South Andaman Island und ist die größte Stadt auf den Andamaneninseln.

Mehr zum Thema

A320 von Go Air: Die Fluglinie bekommt noch mehr als 120 weitere Flieger von Airbus.

Neuer Chef von Go Air schießt gegen Airbus und Pratt

A320 Neo von Indigo: Die Airline ist Großkunde.

Indien groundet etliche A320 Neo

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack