A380 von Lufthansa: Die Deutschen wären die größten Profiteure.

Indien lässt den A380 zu

Bislang war der Superjumbo von Airbus in Indien unerwünscht. Doch nun soll das Gesetz in Sachen A380 angepasst werden. Lufthansa und Co. kann das freuen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Anliegen war so dringend, dass sich sogar erbitterte Konkurrenten zusammentaten. Lufthansa, Emirates und Singapore Airlines wandten sich schon vor Jahren gemeinsam an die Regierung in Delhi und baten darum, auf Strecken nach Indien den A380 einsetzen zu dürfen. Ohne Erfolg. Zu groß war die Angst, dass durch die Zulassung Air India geschädigt würde. Denn der A380 bietet vorteilhafte Kosten pro Sitzplatz. Da würde es für die Nationalairline noch schwieriger, mitzuhalten. Bereits jetzt überlebt sie nur dank regelmäßiger staatlicher Geldspritzen.

Doch nun wendet sich das Blatt offenbar. Wie die Zeitung Indian Express berichtet, plant die Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA), den A380 ins Land zu lassen. Der Meinungsumschwung kam nach einer Studie, welche die Luftfahrtorganisation Iata für sie durchführte. «Der Vergleich verschiedener Routen vor und nach dem Eintritt des A380 ergab, dass sich für den indischen Markt keine Nachteile durch den A380 ergeben würden», so ein Sprecher der Behörde.

Empfehlung ans Ministerium

Man werde nun eine Empfehlung an das Luftfahrtministerium abgeben, nach der das Gesetz schon bald geändert werde. Doch zu früh sollten sich die Airlines nicht freuen. «Das bedeutet für die betroffenen Fluggesellschaften keine erhöhte Anzahl an erlaubten Sitzen für die Flüge nach Indien», so der Sprecher weiter. Das heißt: Emirates und Singapore Airlines müssten ihren Flugplan anpassen oder neu mit der Regierung verhandeln.

Denn die indische Regierung hat mit den Interessenten verschiedene Abkommen. Während mit Singapore und Emirates Abmachungen über die Zahl der Sitze bestehen, die man wöchentlich ins Land anbieten darf, hat Lufthansa einen Vertrag über die Frequenzen. Die deutsche Fluglinie wäre also die größte Profiteurin.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack