Cockpit eines Businessjets: Die Geschäftsfliegerei braucht Personal, viel Personal.

CAEIn Wien entsteht ein großes Ausbildungszentrum für die Geschäftsluftfahrt

Die Geschäftsluftfahrt wächst wieder - und braucht deshalb Nachwuchs. Flugsimulatorbauer CAE baut dafür beim Flughafen Wien ein riesiges neues Ausbildungszentrum.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die 21.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende österreichische Stadt Schwechat kennt man wegen der großen Ölraffinerie vor Ort, ihrer bekannten Brauerei und nicht zuletzt wegen des Flughafens Wien, der auf ihrem Gebiet liegt. Pilotinnen und Piloten von Businesscharterairlines haben bald einen anderen Grund, um den Namen zu kennen.

Nur unweit des Flughafens baut CAE in Schwechat derzeit eines der größten europäischen Ausbildungszentren für die Geschäftsfliegerei. Dort sollen Pilotinnen und Piloten ausgebildet werden. «Wien ist der ideale Standort für das neue Schulungszentrum für die Geschäftsluftfahrt in Mitteleuropa», sagte Nick Leontidis, Chef des Flugsimulatorherstellers kürzlich.  Es werde die Ausbildung in der Geschäftsluftfahrt in der Region grundlegend verändern, da es Programme in einer immersiven Lernumgebung anbiete.

Embraer Phenom und Bombardier Challenger und Global

Das kanadische Unternehmen, das derzeit 250 Standorte mit 13.000 Mitarbeitenden in 40 Ländern betreibt, hat in Wien Großes vor. Bis zu neun Full-Flight-Simulatoren für die in der Region am weitesten verbreiteten Businessflugzeuge soll die neue Einrichtung in Österreich beherbergen, darunter für Embraer Phenom, Bombardier Challenger 3500 oder Global 6000 und 7500.

So wir das Zentrum in Schwechat aussehen. Bild: CAE

Laut CAE müssen in Europa bis 2032 mehr als 8000 Pilotinnen und Piloten für die Geschäftsluftfahrt und 10.000 Personen für die Wartung von Privatjets rekrutiert und ausgebildet werden. Zusätzlich wird bis 2032 ein Wachstum der weltweiten Geschäftsreiseflugzeugflotte um 18 Prozent prognostiziert, wobei dann bis zu 26.000 Geschäftsflugzeuge im Einsatz sein werden und mehr als 100.000 neue Fachkräfte für die Geschäftsluftfahrt eingestellt werden müssen.

Wachstum, Pensionierungen und Fluktuation

Angesichts von Pensionierungen und der Fluktuation in Verbindung mit dem Wachstum der Branche bestehe ein riesiger Bedarf an einer effektiven und schnellen Ausbildung von Fachkräften für die Geschäftsluftfahrt, bestätigt CAE. Darum setzen die Kanadier auch auf Schwechat. Die Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums ist für das zweite Quartal 2025 geplant.

Mehr zum Thema

Die heikelste Phase beginnt: Der Boeing-777-Simulator wird vom Tieflader gehoben.

Wie ein 15 Tonnen schwerer Simulator umzieht

Ab Ende 2021 werden wieder «akut» Piloten gebraucht

Ab Ende 2021 werden wieder «akut» Piloten gebraucht

Platz 10: <span class="mw-page-title-main">Cessna Citation M2: 25 Stück</span>

Das sind die am meisten ausgelieferten Businessjets

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg