Ein Airbus A321 von Ural Airlines: Die Fluggesellschaft hat Probleme mit den Triebwerken.

RA-73794Ural Airlines wollte zwei Mal mit defektem Triebwerk fliegen

Piloten von Ural Airlines mussten bei einem Airbus zwei Mal aufgrund des identischen Problems den Start abbrechen. Jetzt ermittelt die russische Luftfahrtaufsichtsbehörde.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Dass die russische Luftfahrt von den westlichen Sanktionen schwer getroffen ist, ist ein offenes Geheimnis. Im vergangenen November gelangten interne Papiere der russischen Luftfahrtbehörde an die Öffentlichkeit, die deutlich machten, dass die Luftfahrt des Landes kurz vor dem Kollaps steht. Besonders oft soll es zu Problemen mit Triebwerken kommen.

Aktuelle Vorfälle bei Ural Airlines bestätigen die Probleme. Nach einem Bericht des Portal Aviatorshina, hatte die Fluggesellschaft in zwei Fällen versucht, mit einem defekten Triebwerk zu starten. Betroffen ist der Airbus A321 mit der Kennung RA-73794.

Trotz Überprüfung wieder freigegeben

Am 14. Januar war das 24 Jahre alte Flugzeug eingeplant, um den Flug von Jekaterinburg nach Sotschi durchzuführen. Die Piloten rollten zur Startbahn, beschleunigten und mussten den Start in der Beschleunigungsphase abbrechen. Der Grund war eine  instabile Geschwindigkeit. Die Reisenden wurden nach einer fünfstündigen Verspätung mit einem Reserveflugzeug ans Ziel gebracht. Der Airbus wurde von der Airline untersucht und wieder freigegeben.

Nur einen Tag später war das Flugzeug erneut für den Morgenflug von Jekaterinburg nach Sotschi eingeplant. Und wieder mussten die Piloten den Start im letzten Moment abbrechen. Der Airbus rollte zum Terminal zurück und wurde aus dem Betrieb genommen. Ein anderes Flugzeug brachte die Reisenden sechs Stunden später ans Ziel.

Ursache wahrscheinlich mangelnde Wartung

Ural Airlines teilte gegenüber Aviatorshina mit, dass es Probleme mit dem Treibstoffsystem des Triebwerks gegeben hat. Daher muss das Kraftstoff-Kontrollsystem ausgetauscht werden, was derzeit passiert. Die Probleme sorgen für ein weiteres Nachspiel.

Weil zwei Mal binnen 24 Stunden ein identisches Problem aufgetreten ist, hat das russische Verkehrsministerium eine Untersuchung der Vorfälle durch die staatliche Luftfahrtaufsichtsbehörde eingeleitet. Vermutet wird, dass mangelhafte Wartungsarbeiten Auslöser der Probleme sind.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Aeroflot: Immer wieder Probleme.

Mehr Zwischenfälle wegen Ersatzteilmangels bei Aeroflot und Co.

Airbus A321 von Ural Airlines, hier noch als VQ-BOB: Fliegt heute als RA-73793.

Ural Airlines will trotz Sanktionen Airbus-Jets kaufen

Ein Airbus A320 von Aeroflot: Die westlichen Sanktionen haben massive Auswirkungen auf die russische Luftfahrt.

Russlands Luftfahrt «am Rande des Zusammenbruchs»?

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin